Destinations-Profil

Sri Lanka

Das kleine Land im Indischen Ozean überrascht seine Besucher mit einer unerwarteten Vielfalt und ist aufgrund seiner relativ geringen Größe ideal, um Rundreisen zu unternehmen. Dabei bekommt man neben traumhaften weißen und menschenleeren Sandstränden beliebte Surfer Hotspots, üppige Teeplantagen, schroffe Felsen mit Höhlenmalereien, alte Tempel und historische Forts, eine beeindruckende Bergwelt sowie eine artenreiche Tiervielfalt zu Gesicht. Sri Lanka hat für jeden Geschmack etwas zu bieten, auch was die exotische, landestypische Küche anbelangt, und ist mit preisgünstigen Gästehäusern sowie exklusiven Luxushotels für alle Geldbeutel zu haben.

Beste Reisezeit und Klima

Sri Lanka kann das ganze Jahr über besucht werden. Während der Monsun im Osten für Regenfälle sorgt, ist es im Westen der Insel sonnig und andersherum. Die meisten Touristen reisen in der Zeit zwischen Dezember und März nach Sri Lanka, wenn es an der West- und Südküste sonnig ist. Zu dieser Zeit herrscht an der Ostküste jedoch Regenzeit, sodass dort viele Hotels geschlossen haben. Die Hauptreisezeit für diesen Teil der Insel fällt in die dort trockene Zeit zwischen Mai und September. Auch außerhalb der Monsunzeiten kommt es immer wieder zu Regenfällen, diese sind in der Regel aber nur von kurzer Dauer. Die hinduistisch geprägte Nordküste Sri Lankas ist im Allgemeinen deutlich trockener als der Rest des Landes und kann ganzjährig besucht werden. Die nachfolgende Klimatabelle bezieht sich auf die beliebtere Westküste, wo sich auch die Hauptstadt Colombo befindet.

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Sehenswürdigkeiten

Galle

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Galle befindet sich im Süden von Sri Lanka, etwa eineinhalb Stunden von Colombo entfernt (wenn man den Express-Highway benutzt), und ist mit seinen holländischen Kolonialgebäuden inmitten der tropischen Landschaft ein echter Hingucker. Über der geschäftigen Stadt schwebt das 1663 von den Niederländern gebaute Fort, das inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Neben kleinen Boutiquen, Cafés, Restaurants und Hotels findet man rund um das Fort auch einige Galerien ausländischer und einheimischer Künstler. Mehr als 400 Häuser, Tempel, Kirchen und Museen gehören zum Gelände rund um das Fort, das am besten während eines ausgedehnten Spazierganges erkundet werden kann. Auch der weiße Leuchtturm, der sich über der Steilküste Galles erhebt, ist ein beliebtes Fotomotiv. Gerade einmal 20 Minuten braucht man mit dem Auto, um in das nördlich von Galle gelegene Hikkaduwa zu gelangen. Das in den 1970er Jahren von den Hippies entdeckte Städtchen hat einige wundervolle Strandabschnitte zu bieten und zwischen November und April kommen auch Wellenreiter hier voll auf ihre Kosten.

Mirissa

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In dem kleinen, verschlafenen Städtchen gibt es noch deutlich weniger Touristen als in den benachbarten Strandorten Hikkaduwa und Unawatuna. Dabei gibt es hier einige der schönsten Strände der Insel und das kristallklare Wasser lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein. Ein weiteres Highlight sind die Blauwale, die in der Zeit von November bis April vor der Küste beobachtet werden können. Erst vor wenigen Jahren wurde entdeckt, dass sich die größten Säugetiere der Welt vor der Küste der kleinen Insel tummeln und Sri Lanka damit zum weltweit besten Platz machen, um sie zu beobachten.

Yala Nationalpark

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Auf 1.268 km² erstreckt sich das Naturschutzgebiet, das neben wilden Affen, Pfauen, Wasserbüffeln, Hirschen, Warzenschweinen und Elefanten auch einigen Leoparden eine Heimat bietet. Mit ungefähr 25 Leoparden ist Yala einer der besten Parks der Welt, um die gepunkteten Raubtiere zu Gesicht zu bekommen. Doch auch, wenn sich die Samtpfoten einmal nicht blicken lassen, ist ein Besuch von Yala ein echtes Erlebnis. In offenen Jeeps geht es durch ständig wechselnde Landschaften, von Sumpfgebieten über Steppen bis hin zu Seen und Strand. Aufgrund der Größe des Parks ist das Ende der Trockenzeit, zwischen März und April, am besten geeignet, um viele Tiere zu sehen zu bekommen.

Arugam Bay

Surfing

Arugam Bay an der Ostküste Sri Lankas ist der Surfspot schlechthin und zieht jedes Jahr zwischen April und September zahlreiche Wellenreiter an. Vor allem geübte Surfer kommen auf den ein bis zwei Meter hohen, langsam brechenden Wellen auf ihre Kosten. Darüber hinaus lockt die Küste aber auch mit anderen Aktivitäten, wie Touren durch die Mangrovenwälder oder dem Pasarichenai Strand südlich von Arugam Bay, wo man häufig Elefanten oder Krokodile zu Gesicht bekommt. Wer sich noch weiter südlich begibt, kann im dichten Dschungel von Kudimbigala Forest Hermitage zudem zahlreiche Tempel und Schreine erkunden.

World‘s End

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Auf einem 4 Kilomter langen Wanderweg gelangt man mitten durch einen Nationalpark zum Ende der Welt. Dieses befindet sich auf einem mehr als 2.000 Meter hohen Plateau und bietet einen fantastischen Ausblick auf Teeplantagen und Sri Lankas Natur. Zwischen Januar und März ist die Aussicht am besten, zudem sollte man bereits in den frühen Morgenstunden, zwischen 6 und 9 Uhr, an World’s End angelangt sein, da sonst dichter Nebel die Sicht versperrt. Auf dem Rückweg ins Tal, der mit 5,5 Kilometer etwas länger ist, kommt man an zauberhaften Wasserfällen, den Baker Falls, vorbei und hat zudem die Chance, auch einen Blick auf das ein oder andere Tier zu erhaschen.

Nuwara Eliya

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Das Städtchen im Herzen von Sri Lanka wird oftmals auch als “Little England” bezeichnet. Die viktorianischen Gebäude erinnern tatsächlich an die kleinen, südenglischen Städtchen und der Golfplatz, der sich in der Mitte von Nuwara Eliya befindet, verstärkt diese Empfindung. Jedes Jahr im April, wenn in Sri Lanka der Jahreswechsel gefeiert wird, steht das Städtchen Kopf und man hat das Gefühl, ganz Sri Lanka treffe sich dort, um die Jockeys auf den Pferderennen anzufeuern. Besonders schön sind die zahlreichen Teeplantagen, die sich rund um Nuwara Eliya befinden und besucht werden können. Noch mehr Natur gibt es am Adam’s Peak zu entdecken, der sich ca. drei Stunden südwestlich von der Stadt befindet. Der Legende nach hat Adam an dieser Stelle zuerst seinen Fuß auf die Erde gesetzt und die märchenhafte Landschaft rund herum scheint dies zu bestätigen. Über einen sieben Kilometer langen Weg, der meist aus Stufen besteht, kann der Berg von Dalhousie aus bezwungen werden. Für den Aufstieg bentötigt man in der Regel 2,5 bis 4 Stunden und man sollte bereits in den frühen Morgenstunden los gehen, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Am Ziel angelangt, kann man einen wunderbaren Blick auf die Landschaft genießen, der bei guter Sicht bis zum 65 Kilometer entfernten Colombo reicht.

Kandy

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Kandy ist die Kulturhauptstadt des Landes und kann von Nuwara Eliya in knapp 2 Stunden oder von Colombo in etwa 4 Stunden erreicht werden. Das Stadtbild wird dominiert von dem mächtigen Kandy Lake, der 1807 vom letzten Herrscher des Königreichs Kandy errichtet wurde. Die Hauptattraktion der Stadt ist aber der Temple of the Sacred Tooth Relict, in dem angeblich ein Zahn von Buddha aufbewahrt wird. Auch Nicht-Buddhisten können den Tempel besuchen, an Samstagen wird es allerdings recht voll. Darüber hinaus gibt es in der Stadt auch einige Museen, wie das Tea Museum, das sich in einer alten Teefabrik befindet oder das National Museum, in dem einstmals die Konkubinen des Herrschers gelebt haben. Etwas außerhalb von Kandy, bei dem Städtchen Kegalle, befindet sich zudem das staatliche Pinnawala Waisenhaus für Elefanten. Hier kann man den Dickhäutern beim Baden zusehen, während man auf einer der Terrassen eine Tasse Ceylontee genießt und auch die Gewürzfarmen, die sich auf dem Weg befinden, sind ein Abstecher wert.

Sigiriya

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Sigirya ist die Hauptattraktion des kulturellen Dreiecks Sri Lankas, zu welchem auch Dambulla mit seinem Felsentempel sowie Matale mit dem Kloster Aluvihara gehören. Es handelt sich um einen gigantischen Felsen, der sich majestätisch über der Landschaft erhebt und aus erhärtetem Magna eines längst erloschenen Vulkans besteht. Man vermutet, dass König Kassapa ca. 480 n. Chr. auf dem Felsen einen Palast sowie einen Garten errichtet hat, die nach dem 14. Jahrhundert verlassen wurden. Entdeckt wurde der Komplex erst wieder im Jahr 1898, seit 1982 handelt es sich bei Sigirya zudem um ein UNESCO Weltkulturerbe. Bevor man sich an den Aufstieg machen kann, werden zunächst die riesigen royalen Gärten durchquert. Auf halbem Weg nach oben kann man Felsmalereien bestaunen, die aus der Zeit von König Kassapa stammen und vermutlich Tara, eine der bedeutendsten Figuren des tantrischen Buddhismus darstellen. In der glatten Wand der “Mirrow Wall” können im Anschluss Inschriften aus dem 6. bis 14. Jahrhundert ausgemacht werden. Der Weg endet schließlich vor zwei gigantischen Löwentanzen, die das Überbleibsel einer riesigen Löwenfigur aus dem 5. Jahrhundert sind. Von hier geht es über zahlreiche Stufen bis zur 1,6 Hektar messenden Terrasse, wo sich ehemals Kassapas Palast befunden haben mag und man heute einen eindrucksvollen Ausblick genießen kann.

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