Destinations-Profil

Mallorca

Die größte der Baleareninsel befindet sich im Mittelmeer, etwa 170 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Lange Zeit hatte sie den Ruf einer vor allem bei Deutschen und Briten beliebten Partyinsel, doch in den letzten Jahren hat sich das Image von Mallorca deutlich gebessert – und das zu Recht. Die wunderschöne Natur, einsame Sandstrände und kleine Städtchen weit entfernt vom Ballermann locken jährlich immer mehr Reisende, die statt Trubel Ruhe und Erholung suchen. Mit zahlreichen Kathedralen, Festungen, Museen, Weingütern und Naturschutzgebieten hat Mallorca darüber hinaus genügend Sehenswürdigkeiten für einen spannenden Urlaub außerhalb der Partymeilen zu bieten.

Beste Reisezeit und Klima

Das Mittelmeerklima auf Mallorca führt zu warmen Sommern und kühlen Wintern, die mit Durchschnittstemperaturen um 10 °C nicht übermäßig kalt sind. Im Juli und August kann es im Zentrum der Insel mit 40 °C und mehr hingegen sehr heiß werden. Wer nicht nur zum Baden auf die Insel reist, wird daher das Klima von April bis Mai sowie zwischen September und Oktober bevorzugen. Die Temperaturen sind nun angenehm warm und locken zu Landschaftserkundungen. Badeurlauber sind aufgrund der warmen Wassertemperaturen allerdings mit den Sommermonaten von Juni bis September besser beraten. Sehr schön ist auch die Mandelblüte, die ab Ende Januar beginnt. Allerdings kann es dann mitunter noch etwas kühl sein.

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Sehenswürdigkeiten

Kathedrale La Seu

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Mit einer Höhe von 120 Metern handelt es sich um eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Insel. Mit ihrem Bau wurde bereits im Jahr 1230 begonnen, damals sollte das Bauwerk noch eine Moschee werden. Ab 1306 wurden die Pläne dann hin zu einer Kathedrale geändert. Über mehrere Jahrhunderte hinweg wurde das Bauwerk immer wieder erweitert, sodass es erst im Jahr 1610 vollkommen fertiggestellt war. Aus diesem Grund lassen sich auch zahlreiche verschiedenen Stilrichtungen ausmachen. Während die Baumeister zunächst einen gotischen Stil verfolgten, wurden im 16. Jahrhundert Elemente im Renaissance-Stil sowie im plateresken Stil hinzufügt. In den Seitenkapellen findet man Spuren des Barock und das Taufbecken erinnert an die Bauweise des Klassizismus. Bei Nacht wird die Kathedrale atmosphärisch beleuchtet und ist daher auch in der Dunkelheit eine beliebte Sehenswürdigkeit. Die der Heiligen Jungfrau Maria gewidmete Kathedrale befindet sich in der Innenstadt von Palma.

Cap de Formentor

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Im Nordosten der Insel befindet sich diese eindrucksvolle Steilküste, die 384 Meter über den Meeresspiegel ragt. Seine bizarre Form hat das Kap durch Wind- und Wassereinflüsse erhalten, weshalb es von den Einheimischen aus “Treffpunkt der Winde” genannt wird. Wer sich auf die Landzunge begibt, hat die Möglichkeit, einen unverwechselbaren Ausblick von verschiedenen Aussichtspunkten zu genießen. Sehr beliebt sind Mirador de la Nao und Mirador del Mal Pas. Darüber hinaus gibt es an dem Kap auch einige wundervolle Strände, die zum Baden einladen, wie zum Beispiel Plaja Formentor (beim Hotel Formentor).

Kloster Lluc

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Im 13. Jahrhundert wurde das Kloster, das der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet ist, gegründet. Es befindet sich in den Bergen Serra de Tramuntana im Nordwesten der Insel, etwa 34 Kilometer von der Hauptstadt Palma entfernt. Der Wallfahrtsort liegt auf 500 Metern Höhe und ist von eindrucksvollen Berghängen umgeben. Highlight ist eine schwarze Madonnenstatue, die jährlich etwa 1 Millionen Besucher anlockt. Zudem kann man hier auch ein Museum besuchen, in dem unter anderem Exponate der Talyotkultur, Keramiken, Gemälde und Musikinstrumente ausgestellt werden. Das Kloster ist auch Heimat von einigen Schulkindern, die das dort befindliche Internat besuchen. Jeden Morgen um 11 Uhr, außer in den Schulferien, geben sie eine Kostprobe ihres Gesangs, der in dem Internat besonders gefördert wird. Nach der Besichtigung des Klosters kann man sich zur Erkundung der umliegenden Berge aufmachen. Ein beliebter, mit zahlreichen Sonnenuhren gesäumter Wanderweg führt zum Gipfel des Kalvarienberges. Wer die Ruhe des Klosters im Anschluss weiter auf sich wirken lassen möchte, kann in diesem auch übernachten. Eine vorherige Reservierung ist allerdings erforderlich.

Valldemossa

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Das idyllische Bergdorf liegt im Nordwesten Mallorcas auf einer Höhe von 410 Metern und ist nicht erst seit heute bei den Besuchern der Insel beliebt. Vielmehr verbrachten im Jahr 1838/39 bereits Fréderic Chopin und seine Lebensgefährtin Georg Sand einen Winter hier. Während dieser Zeit komponierte Chopin die “Regentropfen-Prélude” und Sand verfasste den Roman “Ein Winter auf Mallorca”. Heute ist das ehemalige Wohnhaus der beiden, eine Zelle im Kartäuserkloster, eine beliebte Sehenswürdigkeit. Auch der Klostergarten und die Klosterapotheke sollte man bei einem Besuch aufsuchen. Zudem gibt es in dem Örtchen mit dem Museo Municipal ein sehenswertes Kleinod, beherbergt es unter anderem doch Gemälde von Pablo Picasso und Joan Miró. Es lohnt sich aber bereits, nur einen Spaziergang durch das Dorf zu machen, da die Steinhäuser in den engen Gässchen mit Blumen und Pflanzen verziert sind und einen wundervollen Anblick bieten.

Son Marroig

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Das prächtige Herrenhaus gehörte einst dem österreichischen Erzherzog Ludwig Salvator und befindet sich in der Nähe des Dorfes Valldemossa. Seine bekannte Cousine, Kaiserin Sisi, besuchte ihn hier mehrmals. Errichtet wurde das Haus im 15. Jahrhundert im Renaissance-Stil, in den Besitz von Salvator ging es im Jahr 1870 über. Heute beherbergt es ein Museum, das vor allem durch seine umfangreiche Bibliothek voller Erstausgaben, die einst dem Erzherzog gehörten, echte Raritäten beherbergt. Weiterhin gibt es Gemälde und antike Einrichtungsgegenstände sowie einen wundervoll angelegten Garten mit einem kleinen Marmortempel zu sehen.

Drachenhöhlen

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Das beeindruckende Naturschauspiel befindet sich im Osten der Insel, bei der Hafenstadt Porto Christo. Hier liegt der größte, unterirdische See Europas und auf 1.700 Metern kann das Höhlensystem mit seinen zahlreichen Stalaktiten und Stalagmiten erkundet werden. Dabei geht es bis zu 25 Meter in die Tiefe. Es darf immer nur eine bestimmte Besucherzahl gleichzeitig in den Höhlen verweilen, weshalb die Eintrittskarten mit einer Uhrzeit versehen sind, zu welcher der Einlass festgelegt ist. Fotografieren ist dabei nur ohne Blitz und Statitiv gestattet. Am Ende der Besichtigungstour kann man im Auditorium, das Platz für etwa 1.100 Besucher bietet, einem zehnminütigen, klassischen Konzert lauschen, bevor es über den Martelsee zurück geht (per Boot oder über eine Brücke).

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