Destinations-Profil

Jordanien

Kaum ein Land hat eine solch ungewöhnliche Vielfalt zu bieten wie Jordanien. Dabei handelt es sich bei dem arabischen Land um einen echten Winzling, mit gerade einmal 6,5 Millionen Einwohnern. Während es in der Hauptstadt Amman und in der etwas nördlicheren historischen Stätte Jerash heute noch Überreste des römischen Reichs zu bewundern gibt, trifft man in den umliegenden Ebenen auf sagenumwobene Wüstenschlösser. Im westlichen Teil grenzt Jordanien an das Tote Meer, was eine Attraktion für sich ist und an seinem südwestlichen Zipfel trifft es mit der Aquaba auf das Rote Meer, das zum Schnorcheln und Tauchen einlädt. Die wohl beeindruckensten Highlights befinden sich aber im Landesinneren. Wie zum Beispiel die rote Steinwüste Wadi Rum, in der es nicht nur skurrile Gesteinsformationen, sondern auch prähistorische Felsmalereien zu bewundern gibt. Nördlich von Wadi Rum, in der Nähe der Stadt Wadi Musa, befindet sich mit Petra schließlich die meistbesuchte Sehenswürdigkeit des Landes. Die nabatäische Felsenstadt ist aus Filmen wie Indiana Jones bekannt und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Aufgrund der geringen Größe Jordaniens liegen all diese Sehenswürdigkeiten nur wenige Autostunden voneinander entfernt und machen das Land damit zu etwas ganz Besonderem.

Beste Reisezeit und Klima

Da das Land vor allem durch seine viele Sehenswürdigkeiten geprägt ist, empfiehlt sich eine Reise besonders im späten Frühjahr, von März bis Mai. Die Temperaturen sind nun genau richtig, um die vielen historischen Stätten zu besichtigen. Im Sommer hingegen wird es teilweise unerträglich heiß, wohingegen der Winter mitunter recht kalt werden kann.

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Sehenswürdigkeiten

Amman

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Wie Rom wurde auch Amman ursprünglich auf sieben Hügeln erbaut. Heute sind es jedoch über neunzehn Hügel, auf denen sich die Stadt erstreckt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Ruinen der Zitadelle sowie das antike Theater, das auch heute noch in Gebrauch ist. Besonders faszinierend ist der Kontrast zwischen alt und neu, der in der Stadt allgegenwärtig ist. So wird das Stadtbild nicht nur durch die noch aus der Antike stammenden Gebäude geprägt, sondern zeigt darüber hinaus gleichzeitig eine sehr moderne Seite, die im Geschäftsviertel der Stadt sichtbar wird. Besonders eindrucksvoll ist die Tatsache, dass Amman, im Gegensatz zu vielen anderen Wüstenstädten, nicht nur auf Sand gebaut wurde. Stattdessen befinden sich unter vielen der modernen Häuser römische Bürgerhäuser und gepflasterte Straßen. Allerdings wurden nicht alle Zeugnisse der römischen Zeit geopfert – ein Teil dieser ersten Siedlungen ist immer noch zugänglich.

Jerash

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Jerash (oder Gerasa) beherbergt zahlreiche antike Gebäude und befindet sich etwa 40 Kilometer nördlich von Amman entfernt – ideal also für einen Tagesausflug. Die Stadt hat ihre Wurzeln ebenfalls in der Antike. Spuren aus der Bronze- und Eiszeit lassen allerdings darauf schließen, dass das Gebiet um Jerash sogar schon mehrere Jahrtausende v. Chr. besiedelt war. Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Triumphbogen, der im Winter 129/130 zu Ehren des Kaisers Hadrian gebaut wurde. Zwischen 2003 und 2008 wurde dieser aufwendig restauriert und instand gesetzt. Weitere Zeugnisse vergangener Zeiten sind zum Beispiel die Ruinen des Jupitertempels. Der Tempel wurde oberhalb des ovalen Forums auf einem künstlich angelegten Hügel errichtet, vermutlich im 2. Jh. n. Chr. Äußerst beeindruckend ist auch das Nymphäum, das ebenfalls aus dem 2. Jh. n. Chr. stammt. Hierbei handelt es sich um das besterhaltene Heiligtum der Stadt. Außerdem sehenswert sind das Südtheater (ca. 90 n. Chr.), der Artemis-Tempel aus dem 2. Jh. n. Chr. und der Cardo Maximus, eine aus dem 1. Jh. n. Chr. stammende Prachtstraße. Daneben verfügt die Stadt über zahlreiche Kirchen aus der römischen und byzantinischen Zeit mit teilweise sehr gut erhaltenen Mosaikböden, wie zum Beispiel in der Kirche St. Cosmas und Damian (um 533 erbaut).

Totes Meer

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Bei dem Toten Meer handelt sich um einen abflusslosen See mit äußerst hohem Salzgehalt. Dieser verursacht eine außergewöhnlich hohe Dichte, die den menschlichen Körper besonders gut trägt, sodass man entspannt im Wasser liegen und ein Buch lesen kann, ohne unterzugehen. Richtiges Schwimmen im herkömmliche Sinne ist hier gar nicht möglich, denn schon beim Hineingehen verliert man durch Auftrieb den Boden unter den Füßen. Dem Wasser wird eine gesundheitlich fördernde Wirkung für Gelenke und Haut nachgesagt, sodass sich ein Besuch gleich mehrfach lohnt. Das Ambiente hat einen einzigartigen Flair, passen Sie jedoch trotzdem beim Entspannen auf, das Salzwasser nicht zu verschlucken, denn das kann schon in kleinen Mengen gefährlich werden. Schöne Städte auf jordanischer Seite sind Numeira und Bab edh-Dhra, von denen angenommen wird, dass sie sich an der Stelle der biblischen Städte Sodom und Gomorra befinden.

Petra

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Petra ist eine verlassene Felsenstadt im südlichen Teil Jordaniens, die vor über 2.000 Jahren in die gewaltigen Steinwände geschlagen wurde. In der Antike war sie Haupt- und Handelsstadt des Reiches Nabatäer, heute ist sie UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Petra befindet sich gut geschützt zwischen Felswänden und ist nur über einen mehr als 1 Kilometer langen, schmalen Gebirgspfad zu erreichen. Dieser wird von beiden Seiten von über 80 m hohen Felsen begrenzt. Die Wasserversorgung wurde durch in den Fels gemeißelte Aquädukte und Terrakottaröhren gesichert. Berühmtestes Bauwerk der Stadt ist Khazne al-Firaun, das Schatzhaus des Pharao. Das Römische Theater, zahlreiche in Fels gemeißelte Gräber sowie das ehemalige Stadtzentrum oder das auf einem Berg befindliche Kloster sind nur einige der atemberaubenden Wunder Petras. Bei der Stadt handelt es sich zweifelsohne um die größte und beeindruckenste Touristenattraktion Jordaniens. Motorisierte Fahrzeuge sind hier verboten. Falls man die Stadt nicht zu Fuß erkunden möchten, gibt es die Möglichkeit, eine Pferdekutsche, einen Esel oder ein Kamel zu mieten. Sowohl Esel- als auch Kamelführer sind im Preis bereits inbegriffen.

Wadi Rum

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Bei einem Besuch Petras sollten man außerdem auch einen Abstecher zu Wadi Rum unternehmen. Der Wadi, ein ausgetrockneter Flusslauf, wird nur noch ganz selten von Wasser gefüllt. Der Name “Tal des Mondes”, so wie es auch genannt wird, kommt nicht von ungefähr, denn der spektakuläre Anblick gleicht dem einer Kraterlandschaft. Monoton ist es dabei aber keineswegs und so gibt es neben Schluchten und steilen Felswänden auch natürlich entstandene Brücken aus Gestein zu sehen. Das Gebiet von ca. 100 km Länge wird von Felswänden aus Sandstein und Granit begrenzt und wurde 2011 als Nautschutzgebiet zum UNESCO Weltkulturerbe gekührt. Besonders charakteristisch ist die rote Farbe des Sandes.

Wüstenschloss Q’useir Amra

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Ein weiterer, interessanter Anblick ist Q’useir Amra, ein Schloss mitten in der Wüste, das ca. 1.300 Jahre alt und doch in einem ungewöhnlich guten Zustand ist. Der “Kleine Palast von Amra” gehört seit 1985 zum Weltkulturerbe, wobei besonders die Freskenmalereien als schützenswert gelten, da nur sie noch die frühislamische Kunst wiederspiegeln. Neben einem Thronsaal und einem römischen Bad sind vor allem die zahlreichen Wandbemalungen erwähnenswert. Dargestellt werden insgesamt 250 Menschen und zahlreiche Tiere rund um die Themen des damalig höfischen Lebens, die Jagd, das Handwerk und die Mythologie.

Golf von Aqaba

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Dass es im wüstlichen Jordanien landschaftlich vielfältig zugeht, beweist der Golf von Aqaba, eines oder eventuell sogar der beliebteste Taucherspot weltweit. Aufgrund seiner günstigen Küstenlage, umgrenzt von vier Ländern, war es einst ein sehr wichtiger Handelsweg und dient auch heute noch als Verbindungspunkt zwischen Asien, Afrika und Europa. Es werden Tauchtouren angeboten, die den Zugang zu den nördlichsten und atemberaubendsten Korallenriffen weltweit ermöglichen. Zudem gibt es die Möglichkeit einer Tour mit einem Glasbodenboot, das auch Dank des glasklaren Wassers einzigartige Blicke in die Unterwasserwelt ermöglicht. Farbenprächtige Fische, riesige Walhaie, majestätische Hammerhaie und viele Kugelfische können dann auch vom Trockenen aus bestaunt werden. Extra für die Tiere wurden alte Wracks versenkt, die für Schutz sorgen.

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