Destinations-Profil

Island

Der nach Großbritannien zweitgrößte Inselstaat Europas ist vulkanischen Ursprungs und befindet sich südlich des Polarkreises. In der Hauptstadt Reykjavik leben etwa 120.000 Einwohner – beinahe die Hälfte des gesamten Landes. Besiedelt wurde der Inselstaat zunächst von Einwanderern aus Norwegen, wobei er bis Mitte des 20. Jahrhunderts zu den ärmsten Ländern Europas gehörte. Heute ist der Lebensstandard auf Island allerdings ähnlich hoch wie in den anderen nordeuropäischen Ländern. Ihre beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten schöpft die Insel aus der Natur. So finden sich hier Gletscher, aktive Vulkane, Fjorde, Wasserfälle, heiße Quellen und glasklare Seen. Zudem kann man in Island auf Polarfüchse, Islandpferde, Rentiere und sogar auf Blauwale treffen.

Beste Reisezeit und Klima

Island ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, auch im Winter lässt sich der Zauber der Insel bewundern. Aufgrund des Golfstroms sind die Temperaturen im Winter nicht so niedrig, wie meistens angenommen wird. Durchschnittlich liegen sie bei +/- 5°C, während es in den Sommermonaten meist zwischen 10 und 15 Grad hat. Zudem hat man in den Wintermonaten die Möglichkeit, Islands Polarlichter zu beobachten. Am beliebtesten sind dennoch die Sommermonate zwischen Ende Juni und Anfang September. Während dieser Zeit wird es fast nicht dunkel und auf der Insel grünt und blüht es überall. Wer Blauwale beobachten möchte, sollte sich für eine Reise Anfang August entscheiden.

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Sehenswürdigkeiten

Reykjavik

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Die nördlichste Hauptstadt Europas ist der Ankunftsort für die meisten Island-Reisenden. Bevor es weiter geht in Islands unverwechselbare Natur sollte man sich etwas Zeit nehmen, die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden. Dazu gehört zum Beispiel Hallgrimskirkja. Von der Aussichtsplattform der Kirche, die zugleich das höchste Gebäude der Stadt ist, genießt man einen tollen Ausblick auf die bunten Häuser und oft sieht man sogar bis zum 120 Kilometer entfernten, schneebedeckten Vulkan Snaefellsjökull. Im Nationalmuseum sowie in der Nationalgalerie erfährt man mehr über die isländische Kultur. Ersteres exitsiert bereits seit 1863 und beinhaltet u.a. Schnitzereien, Schmuck, Waffen. Hier finden sich die Öffnungszeiten und Eintrittspreise. In der Stadt ist aber auch moderne Architektur zu finden, wie das eindrucksvolle Gebäude Perlan. Der Glaskuppelbau wurde auf Thermalwassertanks errichtet und beherbergt u.a. einen mediterranen Wintergarten mit Palmen sowie ein Saga-Geschichts-Museum, eine Aussichtsplattform und ein Drehrestaurant.

Wasserfall Gullfoss

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Der Wasserfall Gullfoss wird meist bei einem Tagesausflug besucht, der sich “Golden Circle” nennt und ab der Hauptstadt Reykjavik unternommen werden kann. Das Wasser des Flusses Hvita stürzt sich hier über zwei Stufen 30 Meter in eine Schlucht und bildet einen der schönsten Wasserfälle des Landes. Seit 1979 steht das eindrucksvolle Naturschauspiel unter Naturschutz.

Thingvellir

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Wer den Wasserfall Gullfoss von Reykjvaik aus besichtigt, sollte auch einen Stop bei Thingvellir einlegen, der sich ebenfalls auf der “Golden Circle”-Route befindet. Dabei handelt es sich um einen Versammlungsplatz aus der Wikingerzeit, der sich an einem Grabenbruch zwischen der amerikanischen und der europäischen Kontinentalplatte befindet. Er stammt vermutlich aus der Zeit um 930 n Chr. und ist damit eines der ältesten Parlamente der Erde.

Geysir Strokkur

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Ganz in der Nähe des UNESCO Weltkulturerbes Thingvellir befindet sich auch der Große Geysir, der jedoch nur selten ausbricht. Besser ist es daher, den nebenan befindlichen, etwas kleineren Geysir Strokkur zu besuchen, der im Abstand von fünf bis zehn Minuten heiße Wasserfontänen bis zu 35 Meter in die Höhe schießen lässt.

Blaue Lagune

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Der Salzwassersee im Südwesten der Insel mit einer Temperatur von 37 – 42 ° C ist nicht natürlich entstanden, sondern hat sich aufgrund des nahe liegenden Geothermiekraftwerks gebildet. Nichtsdestotrotz handelt es sich dabei um eines der beliebtesten Ausflugsziele des Landes. In dem blau-weißlichen Wasser kann man nicht nur hervorragend entspannen, die im Wasser befindlichen Algen tragen auch nachweislich zur Heilung von Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Schuppenflechten, bei. Vor Ort gibt es zudem ein Gebäude, in dem man sich umziehen kann sowie ein Restaurant, das aus Lavastein besteht.

Landmannalaugar

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Die farbenprächtigen Berge von Landmannalaugar sind ein beliebtes Naturschauspiel im Südwesten Islands. Ihre Entstehung geht auf des aktiven Vulkans Torfajökull zurück, der sich in der Nähe des Naturschutzgebietes befindet und für die roten, blauen, grauen, schwarzen und weißen Farbgebungen sorgt, die hin und wieder durch Moos oder Schnee weitere Farbakzente erhalten. In dem Tal, das von den Bergen umschlossen wird, befinden sich zahlreiche heiße Quellen, die zum Baden einladen. Besonders nach einer Wanderung durch die Berge sind diese der perfekte Regenerationsort.

Jökulsárlón

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Hierbei handelt es sich um einen der größten Gletscherseen des Landes, der mit 260 Metern gleichzeitig der tiefste See Islands ist. Etwa 379 Kilometer von Reykjavik entfernt, im Südosten Islands, treiben Eisberge mit einer Höhe von bis zu 15 Metern auf dem Wasser, die in den verschiedensten Blautönen strahlen. Auf Wanderwegen entlang des Sees kann man sich das beeindruckende Naturschauspiel ansehen. Wer noch näher heran möchte, kann auch eine Bootsfahrt auf dem Gletschersee machen, der unter anderem als Kulisse für zwei James Bond Filme, Batman Begins und Tomb Raider diente.

Aurora Borealis

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Wer im Winter eine Reise nach Island unternimmt, sollte unbedingt auch einen Blick auf den Nachthimmel werfen. In den Wintermonaten können auf der Insel nämlich Polarlichter beobachtet werden. Am besten geeignet sind dafür nicht die ganz dunklen Monate, sondern September, Oktober, März und Anfang April. Im Nordosten des Landes stehen die Chancen besonders gut, die bunten Lichter am Himmel zu Gesicht zu bekommen.

Hotelempfehlungen

Der Tourismus zählt in Island inzwischen zum zweitwichtigsten Wirtschaftszweig, beschränkte sich lange Zeit aber fast nur auf Reit- und Wanderferien. 5-Sterne-Hotels sucht man in dem Land daher vergeblich. Aus diesem Grund haben wir Ihnen an dieser Stelle die unserer Ansicht nach schönsten 4-Sterne-Hotels aufgeführt.

Alda Hotel Reykjavik

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Hilton Reykjavik Nordica

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Apotek (Reykjavik)

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Hotel Husafell (Borgarnes)

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Glymur (Akranes)

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