Hoteltest

Jumeirah Zabeel Saray in Dubai – Familienfreundliches Traumresort aus 1001er-Nacht mit bemerkenswerten Villen in Form der Royal Residences

Die Jumeirah Kette ist bekannt durch ihr Flagship Hotel, das Burj al Arab, das einzige 7 Sterne Hotel der Welt. Doch in Dubai hat Jumeirah noch viel mehr zu bieten.

Auf der Palm Jumeirah, dem 8. Weltwunder, befindet sich auf der sogenannten Crescent, das ist der die Palme umgebende Halbmond, relativ weit außen ein weiteres Top-Resort der Jumeirah Kette, das Jumeirah Zabeel Saray.

Ich kenne das Resort bereits seit der Eröffnung. Das Besondere aus meiner Sicht ist das arabische Flair. Das Resort ist durch einen sehr prunkvollen ottomanischen Stil geprägt. Wenn man die Lobby betritt, befindet sich in der Mitte ein beeindruckender Brunnen.

Und wenn man links und rechts die langen Korridore entlang blickt, ist man sofort fasziniert durch die gewaltigen Ausmaße. Extrem hohe Decken, überall edelster Marmor in unterschiedlichen Farben. Die Korridore werden gesäumt durch edle Boutiquen und eine bemerkenswerte Auswahl an hochwertigen Restaurants. Der treffende Name “The Avenue of Indulgence”. Insgesamt 16 Premium Outlets gibt es hier.

Das einzige, woran man sich gewöhnen muss – und dies ist dem Stil geschuldet – es ist relativ dunkel überall. Abends fällt das nicht auf, doch tagsüber ist der Kontrast zwischen außen und innen enorm. Man kann es aber auch einfach nur als „stilgerecht“ bezeichnen. Denn das ist ein wichtiger Punkt: Wer ein stylishes Resort im westlichen Stil sucht, ist hier an der falschen Adresse. Hier geht es um die arabische Experience auf höchstem Niveau. Westlichen Style hat man ja schon in Europa.

Location

Das Resort befindet sich relativ weit außen auf der Cescent der Palm Jumeirah. Dadurch bedingt ist der Weg von der Palm Jumeirah weg bis hin zum Burj Khalifa oder zur Creek Region, aber auch bis zur Dubai Marina ein sehr langer. Man kann in Summe etwa 25 min in die Marina, 45 min bis zum Burj Khalifa und 50 bis 60 Minuten bis zum Creek rechnen.

Hotel und Residences

Das Resort teilt sich in zwei Teile auf. Zum einen das Hauptgebäude und daneben die Residences, die hier einen sehr goßen Teil ausmachen und wie eine kleine Community für sich sind. So fährt man dort durch die von unzähligen Bäumen und Blumen gesäumten Straßen zu den opulenten Villen, die ideal für Aufenthalte mit größeren Familien oder Freunden sind.

 

Zimmer im Hauptgebäude

Das Standardzimmer ist der Superior King Room. Das Bild vermittelt einen guten Eindruck hinsichtlich der Gestaltung. Insgesamt bietet der Raum 46 qm. Besonders schön in hellem grauen Marmor ist das Bad gehalten. Für die meisten wird dies die beste Option sein, wobei man idealerweise ein Zimmer mit Full Sea View bucht. Dies sind die Deluxe King Sea View Zimmer.

 

Pool

Der Pool ist für mich einer der schönsten in den VAE. Er vermittelt das perfekte Infinity Pool Feeling und hat enorme Ausmaße. Man blickt vom Pool aus auf die Palmwedel mit ihren Villen und sieht in der Ferne auch das weltbekannte Atlantis Hotel, ein anderes Icon von Dubai.

Strand

Auf der Palm Jumeirah hat man zwar keine Wellen, da die Palme durch die Crescent  von außen abgeschottet ist, doch die Sandstrände sind sehr schön. Während man als Resortgast normale Liegen am Strand hat, gibt es für die Royal Residences Gäste große Cabanas mit Vorhängen an der Seite für mehr Privatsphäre. Das Resort bietet jedoch auch viele Liegen am Pool und auf Liegewiesen, so dass für jeden Geschmack etwas zu finden ist.

Mit Kindern unterwegs

Da ich selber zwei Kinder habe, die beim Test 1 und 2 Jahre alt waren, ist Kinderbetreuung ein sehr wichtiges Thema. Das Resort verfügt über einen schönen Kid’s Club Bereich. Zunächst einmal gibt es den Außenbereich mit sehr schön gestalteten Pool Erlebniswelten für Kinder. Hinzu kommt der Kids Club Innenbereich. Hier gibt es zum einen eine große Kugelbadarea a la IKEA, wo  Kinder in einen Pool gefüllt mit Plastikkugeln rutschen können. Weiterhin gibt es zwei große Räume, in denen die Kinder verschiedenste Aktivitäten finden. Insgesamt eine in Summe sehr gute Kid’s Club Experience.

 

Frühstück

Das Frühstück wird im Imperium Restaurant serviert. Es ist ein großes Buffet und man kann wahlweise innen oder im großen komplett überdachten Außenbereich sitzen. Es ist ein bisschen sehr auf groß getrimmt und es fehlt die Möglichkeit, in den Wintermonaten auch ein bisschen in der Sonne zu sitzen. Das Buffet ist gut und bietet viel Auswahl. Aber wie bei fast allen Hotels in Dubai gibt es beim Thema Brot und Aufstrich (Käse, Wurst) leider immer nur eine eingeschränkte Auswahl.

 

Restaurants

Es gibt im Jumeirah Zabeel Saray eine Vielzahl hochklassiger Restaurants. Mein Favorit ist der Rib Room, ein Steakhouse in einem sehr schönen Ambiente. Schon der Zugang ist spektakulär, so schreitet man über eine riesige Treppe am Ende der “Avenue of Indulgence”, also dem Hauptkorridor, nach oben und gelangt dorthin, wo früher der große Club Lounge Bereich war. Das Restaurant bietet Plätze innen und auf einer Außenterrasse, die abends sehr schöne Ausblicke auf den Sonnenuntergang ermöglicht.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das indische Restaurant Amala, das sich von der Rezeption aus in die andere Richtung befindet. Auch hier besticht das besondere Ambiente der Räumlichkeit mit sehr hohen Decken und einer farbenfrohen Innenausstattung.

Clubbereich

Viel Stil hat auch der komplett in hellem Holz gehaltene Club Bereich.

Spa

Der Spa Bereich ist im Zabeel Saray etwas wirklich außergewöhnliches. Riesig und mit beeindruckenden Räumlichkeiten getrennt nach Männern und Frauen. Sicherlich ein Muss, wenn man hier zu Gast ist.

 

Die Royal Residences

Die Royal Residences befinden sich direkt neben dem Hauptresort. Man gelangt zu Ihnen, wenn man im Resort direkt rechts an der Lobby vorbei bis hin zum Ende des Korridors geht. Dann führt eine Tür nach außen in die Welt der Luxusvillen.

Insgesamt gibt es 38 Villen. Die meisten davon sind die sogenannten Lagoon Villas, die sich um einen riesigen Pool formieren und über eine große Terrasse mit zahlreichen Liegen einen direkten Pool Access ermöglichen. Der Pool ist allerdings nicht geheizt, d.h. im Winter ist es sehr frisch, wenn man dort herumschwimmt.

Passend zum Resortstil sind auch die Villen im arabischen Stil gestaltet. Man betritt die Lagoon Villa zunächst über einen kleinen Innenhofbereich, an dessen Ende sich das Sonnendeck mit Pool Access befindet. Vor dem Sonnendeck auf der einen Seite findet sich ein kleiner frei gestaltbarer Raum, der entweder en Kinder Raum oder ein Fitness Raum sein kann. Auf der anderen Seite ist der Eingang zur Villa.

Wenn man die Villa betritt, öffnet sich zunächst ein großer Treppenaufgang. Zur Rechten geht es in ein großes Wohnzimmer, vor dessen Fenster sich direkt das Wasser des Pools befindet. Der Boden ist edles Parkett, die Einrichtung gemütlich mit vielen Sitzmöglichkeiten inkl. Schreibtisch und Essenstisch. Zur Linken geht es unten in eine große Küche.

Im Obergeschoss gibt es in Summe vier Schlafzimmer. Alle ausreichend groß, keines jedoch besonders groß. Ebenso gibt es eine schöne Außenterrasse.

Die Zimmer sind insbesondere durch dunkle Holzelemente gekennzeichnet. Auch hier gilt wieder: Man muss den arabischen Stil mögen. Besonders schön fand ich die Badezimmer, die in einem hellen grau gehalten sind.

Auch wenn die Lagoon Villen keinen direkten Strandzugang haben, so hat man am Strand ein Cabana zur Verfügung, was im Vergleich zu den herkömmlichen Liegen im Resortbereich ein großer Vorteil ist. Auch ist der Strand weniger frequentiert.

 

Fazit

Das Resort ist top. Gar keine Frage. Und vor allem gibt es für das Jumeirah Zabeel Saray immer wieder sehr attraktive Pakete, teilweise auch inklusive Halbpension. Die Zimmer sind geräumig, haben bequeme Betten und sehr schöne Badezimmer. Auch der Ausblick ist sehr schön und geht egal auf welcher Seite immer Richtung Meer. Besonders schön ist der Poolbereich und empfehlenswert ist das Resort auch für Familien mit Kids, denn der Kid’s Club und die ganze Anlage sind sehr kinderfreundlich.

Die Royal Residences haben mir auch gut gefallen. Sie lohnen sich allerdings aufgrund des sehr hohen Preises aus meiner Sicht nur, wenn man wirklich alle Schlafzimmer belegt und als Gruppe zusammen sein möchte. Ich sehe hier als Hauptzielgruppe eher die Locals aus den VAE sowie generell größere arabische und indische Familien. Gleiches würde natürlich auch für große europäische Familien gelten, aber relativ gesehen gibt es von diesen weniger. Natürlich sind die Villen auch denkbar, wenn man es einfach nur exklusiv haben möchte. Doch in dem Fall fehlt mir ein bisschen das WOW Zimmer, also z. B. ein herausragender Master Bedroom. Wem es einfach nur auf Exklusivität ankommt, der fährt auf jeden Fall mit den Royal Beach Villen hier am besten. Diese kann ich mir selbst für 2 Personen gut vorstellen, wenn Geld keine Rolle spielt.

Doch selbst wenn man in dem Resort nicht übernachten sollte, lohnt es sich, einen Abstecher zu machen. Denn eine herausragende SPA, eine bemerkenswerte Innenarchitektur im Lobby Bereich und viele gute Restaurants warten darauf, entdeckt zu werden. Nicht umsonst hatten wir früher das Zabeel Saray immer als einen Stop auf unseren Dubai Sightseeing Touren im Porsche Cayenne, die wir damals veranstaltet haben.

 

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