Stadt-Profil

Wien

Mit mehr als 1,8 Millionen Einwohnern ist Wien die größte Stadt des Landes. Die Hauptstadt Österreichs, die an der Donau liegt, blickt dabei auf eine lange Geschichte zurück, war sie doch jahrhundertelang kaiserliche Reichshauptstadt sowie Residenzstadt der Habsburger. Diese royale Vergangenheit sieht man Wien auch heute noch an, sei es am geschichtsträchtigen Schloss Schönbrunn, an der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden historischen Altstadt oder dem vielgerühmten Heldenplatz. Nicht umsonst zählt Wien zu den zehn meistbesuchten Städten Europas.

Beste Reisezeit und Klima

Das Wetter in Wien wird sowohl durch ein ozeanisches als auch durch ein feucht-kontinentales Klima beeinflusst, das hier einen Übergang bildet. Dabei gibt es stark ausgeprägte Jahreszeiten mit kalten, trockenen Wintern, milden Temperaturen im Frühling und Herbst sowie warmen Sommern. Am Kältesten ist es dabei im Januar und Feburar, wo die Temperaturen -2 bis -4 °C betragen und die Sonne nur etwa zwei bis drei Stunden pro Tag scheint. Am wärmsten sind die Monate Juli und August mit durchschnittlichen Temperaturen von 24,5 °C und ca. 8 Stunden Sonnenschein. Besucht werden kann Wien das ganze Jahr. Während Premieren, Bälle und Weihnachtsmärkte Wien im Winter eine ganz besondere Atmosphäre verleihen, finden in den Sommermonaten zahlreiche Freilichtveranstaltungen am Ufer der Donau statt. Für ausgeprägtes Sightseeing ist diese warme Zeit zwischen Mai und September am schönsten.

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Sehenswürdigkeiten

Schloss Schönbrunn

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Das UNESCO Weltkulturerbe dürfte nicht nur Fans der Sisi-Filme ein Begriff sein, prägt es das Stadtbild von Wien doch bereits deutlich länger, nämlich seit 1311. Zu diesem Zeitpunkt war das Anwesen noch als “Khattermühle” bekannt, der Ausbau zum Schloss erfolgte erst später. Im 16. Jahrhundert wurde das nun mit einem Herrenhaus bestückte Grundstück von Kaiser Maximilian II. zur Jagd genutzt, bis er es 1570 mit einem Jagdschloss komplettierte. Das im Laufe der Zeit weiter umgebaute Anwesen wurde später bei der Zweiten Türkenbelagerung 1683 stark beschädigt. Ab 1687 wurde unter Leopold I. daher ein prächtiger Neubau errichtet, eine Erweiterung wurde im 18. Jahrhundert durch Maria Theresia beauftragt, bis es Anfang des 19. Jahrhunderts unter Kaiser Franz II. weitgehend sein heutiges Aussehen erhalten hat. Zum Schloss gehört auch der weitläufige Schlosspark, der aus dem Jahr 1779 stammt und etwa 1,2 Kilometer breit und 1 Kilometer lang ist. Er ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet, aufgrund der barocken Gartengestaltung und dem schönen Blick auf das Schloss aber auch eine bekannte Sehenswürdigkeit. Der Park ist täglich ab 6.30 Uhr geöffnet und wird, je nach Jahreszeit, zwischen 17.30 und 21 Uhr geschlossen. Hier können die genauen Öffnungszeiten von Schloss und Schlosspark eingesehen werden.

Palmenhaus Schönbrunn

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1882 wurden das imposante Glashaus eröffnet, das mit einer Länge von 113 Metern zu den drei größten Palmenhäusern der Welt zählt und sich im Schlosspark von Schönbrunn befindet. Der 28 Meter hohe, mittlere Pavillon wird durch Glastunnel mit den den beiden Seitenpavillons verbunden. In jedem der Pavillons gibt es dabei Pflanzen aus einer anderen Klimazone zu sehen. Während im nördlichen Pavillon, dem Kalthaus, vor allem Kamelien und Baumfarne gedeihen, findet man Tropenhaus im Süden Pflanzen aus der Äquatorregion. Im mittleren Teil befindet sich die Haupthalle, in der Pflanzen des Mittelmeerraums, aus Australien, Amerika und Südafrika gezeigt werden. Hier konnte man bis zum Jahr 2008 auch die Sisi-Palme bewundern, die jedoch abgeholzt werden musste, weil sie an die Decke des Palmenhauses angestoßen war. Heute noch zu sehen ist hingegen ein etwa 350 Jahre alter Ölbaum.

Karlskirche

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Die Barockkirche wurde 1739 fertiggestellt und ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt. Bei ihrer Errichtung, die von Kaiser Karl VI. initiiert wurde, nahm man sich die Hagia Sophia in Istanbul zum Vorbild und auch die Trajanssäule hatte großen Einfluss auf das heutige Erscheinungsbild der Kirche. Eine Besonderheit ist der Panoramalift in der Kirche, der eigentlich aufgrund von Renovierungsarbeiten im Jahr 2002 installiert wurde, seitdem aber nie wieder abgebaut wurde. Heute können sich nämlich auch Besucher mit dem Lift 32 Meter in die Höhe bringen lassen, um die eindrucksvollen Deckengemälde aus nächster Nähe zu bestaunen. Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden sich hier.

Heldenplatz und Hofburg

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Der historische Heldenplatz erstreckt sich vor der Hofburg und erhielt seinen Namen aufgrund der beiden Reiterdenkmäler, die Erzherzog Karl und Prinz Eugen zeigen. Begrenzt wird der Platz durch das äußere Burgtor, das ein Denkmal für die gefallenen Soldaten der Napoleonischen Kriege darstellt. Das andere Ende des Platzes wird durch die Hofburg begrenzt, die ab dem 13. Jahrhundert bis 1918 die Residenz der Habsburger war. Heute verteilen sich in den 18 Trakten und 19 Höfen der Burg der Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten, die Spanische Hofreitschule sowie die Österreichische Nationalbibliothek und mehrere Museen. Im Sisi Museum sind persönliche Gegenstände der beliebten Monarchin sowie ein detailgetreues Gemälde von ihr ausgestellt, in der Silberkammer kann das Tafelsilber der kaiserlichen Familie bewundert und ein Einblick in die höfische Tafelkultur gewonnen werden und in den Kaiserappartements ist es möglich, den Wintersitz der kaiserlichen Familie zu besichtigen. Weitere Informationen für den Besuch der Hofburg finden Sie hier. Wer sich für einen Besuch der Spanischen Hofreitschule interessiert, erfährt hier mehr über die Möglichkeiten einer Besichtigung.

Stephansdom

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Mit dem Bau des wichtigsten, gotischen Bauwerks der Stadt wurde bereits im 12. Jahrhundert begonnen, fertiggestellt wurde der 107 Meter lange Dom im Jahr 1365. Bei einer Führung können nicht nur die beiden Türme, von denen der höhere Südturm 137 Meter misst, und der Dom selbst, sondern auch die Katakomben besichtigt werden. Wer den Dom auf eigene Faust erkunden möchte, kann dies montags bis samstags zwischen 9 und 11.30 Uhr sowie zwischen 13 und 16.30 Uhr tun. Aufgrund des Gottesdienste ist der Dom sonntags erst ab 13 Uhr für Besucher zugänglich.

Donauturm

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Der 252 Meter hohe Aussichtsturm befindet sich mitten im Donaupark und wurde zwischen 1962 und 1964 zur Internationalen Gartenschau errichtet. Auf 150 Metern genießt man von der Aussichtsplattform einen traumhaften Blick über Wien. Neben einem verglasten Innenteil gibt es auch eine Plattform im Freien. Wer noch höher hinaus möchte, sollte im Restaurant BÖG speisen, das sich auf 170 Metern Höhe befindet und regionale Küche sowie österreichische Weine serviert. Anschließend kann man im Kaffeehaus auf 160 Meter Höhe süße Leckereien genießen. Hier finden sich weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen.

Schloss Belverde

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Das Barockschloss wurde zwischen 1668 und 1745 für Prinz Eugen von Savoyen gebaut und bietet, wie der Name bereits verrät, eine schöne Aussicht auf Wien. Darüber hinaus gibt es natürlich auch im und um das Schloss einiges zu sehen. Im Oberen Belverde, in dem sich ab 1776 die kaiserliche Gemäldegalerie befand, kann nicht nur eine eindrucksvolle Gemäldesammlung bewundert werden, sondern auch ein prächtiger Marmorsaal mit einem imposanten Deckenfresko, der Carlonesaal mit seiner ursprünglichen Einrichtung und die Sala terrana mit ihrem Deckengewölbe. Im Unteren Belverde befindet sich das Goldkabinett, der Groteskensaal mit zahlreichen, originalen Malereien, die Marmorgalerie mit antiken Statuen sowie der Marmorsaal mit einem schönen Deckenfresko. Darüber hinaus können auch die Orangerie, der Winterpalais, der Prunkstall und der Schlossgarten besichtigt werden. Weitere Informationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen gibt es auf der Homepage.

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