Destinations-Profil

Sizilien

Die größte Insel des Mittelmeers blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. So war Sizilien bereits in der Antike ein wichtiger geografischer Stützpunkt und durch die griechische Kultur der Kolonialmächte geprägt. Im Jahr 241 v. Chr. wurde Sizilien dann Teil des Römischen Reiches, bis es im Mittelalter in Byzantische Hände fiel. Schließlich wurde Sizilien im 9. Jahrhundert von den Arabern erobert. Deren Herrschaft wurde im 11. Jahrhundert durch die Normannen abgelöst, was dazu führte, dass Sizilien zu einem eigenständigen Königreich erklärt wurde. Danach wurde die Insel von verschiedenen ausländischen Mächten erobert, bis sie 1861 schließlich endgültig zum Königreich Italien gehörte. Die zahlreichen verschiedenen Einflüsse, welche Sizilien prägten, haben ihre Spuren hinterlassen und können heute noch in Form von imposanten Bauwerken entdeckt werden.

Beste Reisezeit und Klima

Auf Sizilien herrscht ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern. In den Hochsommermonaten kann es aufgrund des Sahara-Windes schon mal über 40 °C warm werden, während die Temperaturen im Winter auf unter 10 °C sinken. In den Höhenlagen ist zudem Schneefall möglich. Warm wird es wieder ab Mitte März, wenn die Temperaturen die 20 °C-Marke erreichen. Wer Sizilien entdecken und gleichzeitig einen schönen Badeurlaub auf der Insel verbringen möchte, sollte in den Monaten Juni, Juli oder September anreisen. Im August kann es hingegen zu heiß werden, um auf Entdeckungstour zu gehen, außerdem ist die Insel aufgrund der italienischen Sommerferien dann sehr voll.

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Sehenswürdigkeiten

Taormina

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Zahlreiche Luxushotels, eine charmante Altstadt sowie die kurze Entfernung zum Ätna (rund 45 Minuten Fahrtzeit) machen Taormina zu einem beliebten Reiseziel. Darüber hinaus befindet sich in der Stadt das zweitgrößte griechische Theater der Insel, in dem die Filmfestspiele von Taormina abgehalten werden. Das etwas mehr als 10.000 Einwohner zählende Städtchen liegt 206 Meter über dem Meeresspiegel und hat daher einige schöne Aussichtspunkte zu bieten. Einer davon befindet sich in dem griechischen Theater und gibt den Blick auf die malerische Bucht von Naxos sowie auf den Vulkan Ätna frei. Sehr schön ist auch die Insel Isola Bella, die sich vor der Küste Taorminas befindet. Daneben gibt es in der Stadt verschiedene historische Paläste und Kirchen zu entdecken, wie zum Beispiel die Festungskathedrale, die im 15. Jahrhundert errichtet wurde und sich im Zentrum von Taormina befindet.

Palermo

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In der Hauptstadt Siziliens, die sich im Norden der Insel befindet und deren Geschicht zurück bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. reicht, gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Einen guten ersten Überblick verschafft ein Ausflug zum Monte Pellegrino, dem Hausberg der Stadt, von dessen 606 Meter hohen Spitze man einen tollen Ausblick auf Palermo genießt. In der Stadt verteilen sich zahlreiche historische Paläste, die besichtigt werden können. So zum Beispiel auch La Zisa, die im 12. Jahrhundert errichtete Sommervilla des Königs, die damals bereits über eine immer noch funktionierende Klimaanlage verfügte. Sehenswert ist aber auch der Palazzina Cinese, ein 1790 im chinesischen Stil errichteter Palast. Wer die Werke sizilianischer Künstler entdecken möchte, sollte der Galleria d’Arte Moderna einen Besuch abstatten, in der rund 400 Werke aus verschiedenen Epochen ausgestellt sind. Sehr schön ist auch der Piazza Pretoria aus dem 16. Jahrhundert in dessen Mitte sich der herrliche Brunnen Fontana Pretoria befindet. Daneben ist auch der Botanische Garten der Stadt ein Besuch wert.

Catania

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Die zweitgrößte Stadt auf Sizilien befindet sich im Osten der Insel und ist vor allem wegen ihrer spätbarocken Bauten, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen, bei Besuchern beliebt. Ein besonders schönes Beispiel ist die Kathedrale von Catania, die ursprünglich von den Normannen im 11. Jahrhundert errichtet wurde. Nach dem gewaltigen Erdbeben, das die Stadt im Jahr 1693 heimsuchte und fast vollständig verwüstete, verlieh man der Kirche eine Barockfassade. Besonders viele eindrucksvolle Gebäude finden sich übrigens in der Via dei Crociferi, in der auch die Barockkirche des San Benedetto steht, die ein Beispiel für den sizilianischen Barockstil darstellt. Darüber hinaus wird das Stadtbild auch durch zahlreiche Paläste im Barockstil geschmückt. Sehr schön ist der Palazzo Municipale vor dessen Toren sich der Elefantenbrunnen befindet, der zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Er besteht aus einem Elefanten aus der römischen Zeit sowie einem ägyptischen Obelisken, die beide zufällig in den Trümmern des vom Erdbeben verwüsteten Catanias gefunden wurden. Wer auf der Suche nach einem guten Ausblick ist, sollte die Villa Bellini besuchen, in deren Park es neben Büsten sizilianischer Persönlichkeiten auch einen Aussichtshügel gibt.

Ätna

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Der 3369 Meter hohe Ätna ist Europas größter Vulkan und befindet sich an der Ostküste von Sizilien. Mit dem Auto gelangt man bis auf 2000 Meter. Ab dort hat man die Möglichkeit, sich mit einer Seilbahn weitere 500 Meter nach oben bringen zu lassen. Von dort geht es dann nur noch zu Fuß weiter zum Kraterrand des Vulkans. Die Expedition sollte allerdings nur mit einem fachkundigen Führer unternommen werden, da flüssige Lava und fliegende Gesteinsbrocken den Weg kreuzen können. Wanderschuhe und warme Kleidung sollten ebenfalls im Gepäck sein, zudem sollte man den Besuch für den frühen Morgen einplanen, da nachmittags häufig Nebel die Sicht versperrt.

Syrakus

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Es heißt, Syarkus sei einst die schönste Stadt des antiken Griechenlands gewesen. Und auch heute noch verzaubert die 122.000 Einwohner-Stadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und ehemals mehr als 1 Millionen Menschen beherbergte, ihre Besucher. Syrakus befindet sich im Osten von Sizilien und ist vor allem wegen ihrer gut erhaltenen Sehenswürdigkeiten aus den verschiedensten Epochen beliebt. Besonders eindrucksvoll ist der Parco Archeologico della Neapoli, in dem nicht nur ein griechisches, antikes Theater erhalten ist, sondern sich auch eine 64 Meter lange Felsschlucht befindet, die Ohr des Dionysios genannt wurde.

Agrigento

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Bei dem Tal der Tempel (Valle die Templi) handelte es sich um eine der bedeutendsten Städte der Antike auf der Insel. Akragas, wie die Stadt genannt wurde, war 582 v. Chr. im Zuge der griechischen Kolonalisierung gegründet worden. Heute sind zahlreiche Tempel dieser Stadt noch so gut erhalten, dass sie zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Besonders eindrucksvoll ist der Tempel der Concordia, bei dem es sich um den am besten erhaltenen griechischen Tempel auf Sizilien handelt.

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