Stadt-Profil

Moskau

Die mit 11,6 Millionen Einwohnern größte Stadt Europas liegt am Ufer der beiden Flüsse Moskawa und Jausa und ist das kulturelle, politische und wirtschaftliche Zentrum Russlands. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Moskau im Jahr 1147, den Status einer Hauptstadt hält sie seit 1547, als der Zar Iwan der Schreckliche sie dazu auserkoren hat. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist wohl der auf der Liste der UNESCO Weltkulturerben befindliche Kreml, der sich hinter dem Roten Platz befindet. Für die Erkundung weiterer Sehenswürdigkeiten empfiehlt es sich, ein Ticket für die Straßenbahnlinie A zu erwerben, da diese ab der Station Tschistyje Prudy zahlreiche Highlights passiert. In der Zeit zwischen Mai und Oktober kann man die Stadt auch bei einer Bootsfahrt auf der Moskawa erkunden.

Beste Reisezeit und Klima

In Moskau herrscht ein kontinentales Klima mit sehr kalten Wintern, in denen das Thermometer nachts weit unter -20 °C abrutschen kann. Zwischen November und März werden kaum Temperaturen über 0 °C gemessen. Die Sommermonate sind hingegen warm, mit Tagestemperaturen über 30 °C im August. Doch auch in der warmen Zeit kühlt es nachts empfindlich auf 11 bis 13 °C ab. Es empfiehlt sich daher, eine Reise nach Moskau in der Zeit zwischen Mitte Mai und August zu unternehmen. In den Hochsommermonaten kann es allerdings immer mal wieder zu hoher Luftfeuchtigkeit und Smogbildung kommen. Von einer Reise im Winter sollte man nicht nur aufgrund der eisigen Temperaturen absehen, auch durch die lange Dunkelheit in den Wintermonaten büßt die Stadt an Attraktivität ein.

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Sehenswürdigkeiten

Kreml

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Beim Kreml handelt es sich um den ältesten Teil der Stadt, der erstmals im Jahr 1147 erwähnt wurde. Beherrscht wird der Platz von der Mittelalterburg, die im 15. Jahrhundert zur Zitadelle umgebaut wurde. Hier lebten bis Anfang des 18. Jahrhunderts die russischen Zaren und seit 1992 sitzt hier der Präsident der Russischen Föderation. Der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Komplex umfasst mehrere Gebäude. So befinden sich hinter der 2.235 Meter langen Mauer des Kreml der Iwanplatz, der bis ins 17. Jahrhundert als wichtigster Versammlungsplatz der Stadt diente. Am Kathedralenplatz befinden sich gleich drei Kathedralen sowie eine Kirche und ein Glockenturm. Weitere bekannte Gebäude sind der Senatspalast, der Terem-Palast, der Große Kremlpalast, der Facettenpalast, der Patriarchpalast, der Lustpalast und die Rüstkammer. Einige der Gebäude dienen heute als Museum und können besichtigt werden. So kann man in der Rüstkammer unter anderem Kirchenutensilien sowie Gold- und Silberrelikte aus der vergangenen Zarenzeit besichtigen. In der Erzengel-Michael-Kathedrale gibt es 47 Grabsteine der Zarenfamilie und in der Maria-Verkündungs-Kathedrale wird der Königsschatz aufbewahrt. Im Patriarchenpalast kann eine Ausstellung über das Russland des 17. Jahrhunderts besucht werden, während es in der Gewandniederlegungskirche neben beeindruckenden Wandmalereien auch russische Holzskulpturen zu sehen gibt. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen gibt es hier.

Roter Platz

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Das historische Zentrum der Stadt ist voll von bemerkenswerten Gebäuden. Am bekanntesten ist wohl die Basilius-Kathedrale, deren bunte Zwiebeltürme hier in die Höhe ragen und natürlich der dahinter befindliche Kreml, das politische Zentrum des Landes. Am Roten Platz befindet sich auch das Staatliche Historische Museum, die Kasander-Kathedrale, das Lenin-Museum sowie das Auferstehungstor. Shoppingfreunde sollten zudem dem Warenhaus GUM einen Besuch abstatten, das es bereits seit 1893 gibt. Auf drei Etagen kann man in 200 Geschäften Luxusgüter einkaufen. Wer im Winter nach Moskau reist, kann außerdem auf der Eisbahn neben dem Lenin-Mausoleum Schlittschuhlaufen.

Basilius Kathedrale

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Mit ihren bunten Zwiebeltürmen prägt sie das Stadtbild Moskaus wie kein anderes Gebäude und gilt als Symbol Russlands schlechthin. Errichtet wurden die acht Kuppeln, in deren Mitte sich eine neunte Kuppel befindet, zwischen 1555 und 1560 unter Iwan dem Schrecklicken. Dieser ließ die Baumeister des Monuments im Anschluss angeblich blenden, damit nie wieder etwas ähnliches auf der Welt errichtet werden konnte. Die Kathedrale ist nicht nur von außen ein unverwechselbarer Anblick. In ihrem Inneren befinden sich zahlreichen Fresken, Wandmalereien und Ikonen. Darüber hinaus werden in der Kathedrale auch Waffen aus der Zeit von Iwan dem Schrecklicken ausgestellt. Dienstags sowie jeden ersten Montag im Monat ist die Kathedrale für Besucher geschlossen.

Christ Erlöser Kathedrale

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Blendend weiß mit goldfarbenen Kuppeln – das ist die wichtigste Kirche des Landes. Sie wurde 1883 fertiggstellt, jedoch 1931 unter Stalin gesprengt. Dieser wollte an ihrer Stelle ein Zuckerbäckerhochhaus errichten. Seinen Plan konnte er nie vollenden, weshalb ab 1994 mit dem Wiederaufbau der Kathedrale begonnen wurde. Mehr über die bewegte Geschichte der Kathedrale erfährt man auch in einem Museum, das sich im Keller des Gotteshauses befindet.

Nowodewitschi Kloster

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Das größte Kloster der Stadt wurde im Jahr 1524 errichtet. Nach seiner Wahl zum Zaren im Jahr 1598 ließt Boris Godunow die Mauern noch höher bauen und verlieh dem Kloster die Funktion als Verbannungsort für die Ehefrauen der wohlhabenden Bevölkerungsschicht. 1812 wäre es beinahe einer Sprengung durch die Franzosen zum Opfer gefallen, hätten die mutigen Nonnen nicht in letzter Minute die Zündschnüre gelöscht. Im Jahr 1922 wurde das UNESCO-Weltkulturerbe schließlich zum Symbol für die Frauenbefreiung. Dienstags und jeden ersten Montag im Monat ist das Kloster geschlossen, ansonsten kann es zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt werden.

Puschkin Museum

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Mit mehr als 500.000 Exponaten handelt es sich beim Puschkin-Museum um das zweitgrößte Museum Russlands. Größer ist nur noch die Petersburger Ermitage. Besonders eindrucksvoll ist die Kunstgalerie europäischer und amerikanischer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Gemälde von Künstlern wie Renoir, Monet, Kandinsky, Chagall, Picasson oder Rembrandt machen das Museum zu einem Ort mit einer der größten Impressionismussammlungen der Welt. Darüber hinaus kann man aber auch ägyptische Mumien, das Troja-Gold oder weitere historische Relikte bewundern. Montags ist das Museum geschlossen, ansonsten kann es zwischen 11 und 20 Uhr besucht werden. Donnerstags und Freitags gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr. Weitere Informationen zu den aktuellen Ticketpreisen und den laufenden Sonderausstellungen gibt es auf der Website.

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