Destinations-Profil

Lanzarote

Lanzarote befindet sich mitten im Atlantischen Ozean, etwa 140 Kilometer von der marokkanischen Grenze entfernt. Ebenso wie ihre Nachbarn gehört sie zwar zu Spanien, liegt geografisch gesehen aber in Afrika. Amtssprache ist aus diesem Grund Spanisch, die Hauptstadt heißt Arrecife. Die Natur auf Lanzarote ist unverwechselbar, weshalb sie auch als erste vollständige Insel von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt wurde. So finden sich hier zahlreiche Vulkane, schwarze Strände, Gebirge und Sandwüsten.

Beste Reisezeit und Klima

Das Klima auf Lanzarote ist, ähnlich wie auf Fuerteventura, relativ trocken. Vermehrte Regenfälle kommen normalerweise nur im Januar und März auf der Nordseite der Insel vor. Wenn man sich während dieser Zeit aber im Süden des Landes aufhält, ist Lanzarote ein Reiseziel, das ganzjährig besucht werden kann. Durchschnittlich hat es das ganze Jahr über etwa 20 °C, wobei es im Sommer schon einmal über 40 °C heiß werden kann und die Wassertemperaturen im Winter auf 17 °C absinken. Dennoch ist die Insel gerade in den Wintermonaten bei europäischen Touristen sehr beliebt. Weniger Gäste verzeichnet die Insel in den Monaten Mai, Juni und Oktober und auch die Temperaturen sind in dieser Zeit sowohl zum Baden als auch für Inselerkundungen ideal.

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Sehenswürdigkeiten

Grüne Lagune (Charco de los Clicos)

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An der Südwestküste der Insel befindet sich das bekannteste Naturschauspiel von Lanzarote. Das natürlich entstandene Amphitheater bildete sich im Jahr 1730 durch eine Eruption. In dessen Mitte befindet sich eine Lagune, deren Wasser wegen einer bestimmten Algenart grasgrün gefärbt ist und so einen interessanten Kontrast zu den schwarzen Bergen und dem blauen Meer bildet. Zudem befindet sich hier ein wundervoller, schwarzer Strand. Baden ist allerdings verboten, da das Spektakel unter Naturschutz steht.

Lavatunnel Cueva de los Verdes

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Der 7,5 Kilometer lange Lavatunnel entstand vor mehr als 5.000 Jahren mit dem Ausbruch des Vulkans Monte Corona. Das ausgetretene Magma hat sich dabei seinen Weg durch den Berg gesucht und zahlreiche Gänge und Höhlen in diesen hineingebrannt. Dazu gehört auch ein eineinhalb Kilometer langer Unterwassertunnel, der “Tunnel des Atlantis” genannt wird. Erkunden kann man einen Teil des einmaligen Tunnelsystems, das lange Zeit als Piratenversteck diente, während einer einstündigen, geführten Tour. Führungen werden täglich zwischen 10 und 18 Uhr angeboten, die letzte Tour beginnt um 17 Uhr.

La Geria

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Das Weinanbaugebiet, das sich direkt neben Vulkanen befindet, ist ein eindrucksvolles Stück Natur, das nicht nur aus angelegten, bepflanzten Flächen besteht, sondern auch mit natürlichen Flechten bewachsen ist, die hier genügend Nährstoffe erhalten. Auf einigen Weingütern kann man die lokalen Produkte kosten, zudem erfährt man im Weinmuseum mehr von der Geschichte des Weinanbaus auf Lanzarote. Das Museum befindet sich in einer alten Bodega, einem spanischen Kellergewölbe aus dem Jahr 1775, und zeigt unter anderem das traditionelle Handwerkszeug der Weinbauern. Das Museum ist täglich zwischen 10.30 und 18 Uhr geöffnet und organisiert zudem Führungen durch die Weinberge.

Nationalpark de Timanfaya

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Über 180 Pflanzenarten sowie seltene Tierarten, die nur von vom Wind angewehtem Futter leben, haben sich in der bizarren Vulkanlandschaft angesiedelt. Zahlreiche Vulkanausbrüche haben die Landschaft geformt, die daher auch “Feuerberge” genannt wird. Die Lavameere, Vulkanröhren und Gesteinsstrukturen erforscht man am besten mit einem kundigen Führer. Touren werden ab dem Parkplatz Islote de Hilario angeboten. Hier befindet sich gleichzeitig ein beliebter Aussichtspunkt, von dem man dampfende Wasserfontänen beobachten kann, die aus der Erde schießen. Zum Abschluss bietet sich ein Essen in einem nahe liegenden Restaurant an, in dem die Speisen auf der Hitze des Vulkans zubereitet werden.

Kaktusgarten

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1420 Kakteenarten hat der Künstler César Manrique in dem ehemaligen Steinbruch kultiviert und sie direkt hinter einer restaurierten Mühle im Ort Guatiza angesiedelt. Die Pflanzen stammen aus Ländern der ganzen Welt, wie Mexiko, Chile, Madagaskar und Tansania. Gemeinsam mit Monolithen aus Kohle, verstreuten Lavasteinchen und Gesteinsbrocken bilden die Kakteen ein eindrucksvolles Bild. In den Stachelfeigen der Kakteen wird zudem ein Insekt gezüchtet, aus dem ein scharlachroter Farbstoff gewonnen wird, der in der Textil- und Kosmetikindustrie zum Einsatz kommt. Die Kakteen können täglich zwischen 10 und 18 Uhr bewundert werden. Anschließend kann man sich in dem kleinen Restaurant vor Ort kulinarisch verwöhnen lassen.

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