Destinations-Profil

Fuerteventura

Mitten im Atlantischen Ozean, nur etwa 100 Kilometer von Marokko entfernt, befindet sich die Kanareninsel Fuerteventura. Sie ist nach Teneriffa die zweitgrößte Insel der Kanaren und gehört zur spanischen Provinz Las Palmas, geographisch zählt sie jedoch zu Afrika. Der internationale Flughafen befindet sich in der Hauptstadt Puerto del Rosario. Die älteste Insel der Kanaren besteht hauptsächlich aus Gestein, bietet aber auch riesige Sanddünen sowie über 150 Sandstrände, die bis zu 30 Kilometer breit sind. Neben ihrer landschaftlichen Schönheit bietet die Insel auch Museen und Leuchttürme, die besichtigt werden können.

Beste Reisezeit und Klima

Das Klima auf Fuerteventura ist warm-gemäßigt mit sehr wenig Niederschlag. Dabei bleiben die Temperaturen das ganze Jahr über ähnlich, die Passatwinde sorgen dafür, dass es auch im Sommer nicht zu heiß wird. Aus diesem Grund kann man das ganze Jahr über nach Fuerteventura reisen. Während es im kältesten Monat Januar immer noch 19 °C hat, wird es auch im heißesten Monat August selten wärmer als 33 °C. Leidglich wenn der Wind dreht und die heiße Sahara-Luft über die Insel weht, wird es mit 35 °C und mehr heiß. Dieses Naturphänomen, das Calima genannt wird, hält aber meist nur für wenige Tage an. Wer zum Surfen nach Fuerteventura reist, sollte dies in den Wintermonaten tun, Winsurfer sollten stattdessen im Sommer auf die Insel reisen. Auch wer einen reinen Badeurlaub plant, ist mit den Sommermonaten gut beraten, da die Wassertemperaturen dann etwas höher sind.

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Sehenswürdigkeiten

Wanderdüne El Jable

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Die Wanderdüne erstreckt sich auf einer Fläche von 20 km² und befindet sich am Sandstrand von Corralejo. Dort wird sie vom Nordostpassat immer in Bewegung gehalten. Heute steht die Düne unter Natuschutz und die Landstraße, die einst durch das Dünengebiet führte, ist inzwischen gesperrt. Um die Düne zu besichtigen, fährt man am besten zum Strand von Corralejo und erkundet die Ansammlung feinsten Sahara-Sandes von dort zu Fuß.

Mirador Morro Velosa

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Der Aussichtspunkt befindet sich im Naturpark Betancuria auf einem 645 Meter hohen Vulkankegel. Von hier genießt man einen wundervollen Ausblick auf die umliegende Gesteinslandschaft und kann es sich auf der Terrasse des auf dem Vulkankegels befindlichen Restaurants gut gehen lassen. Bei guter Sicht kann man von hier sogar bis zu der Kanareninsel Lanzarote blicken. Auch einen kleinen Spaziergang durch einen angelegten Garten kann man hier oben unternehmen.

Isla de Lobos

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Zwischen Fuerteventura und Lanzarote befindet sich diese kleine und unter Naturschutz stehende Insel. Das Besondere ist die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, die sich auf der Insel angesiedelt hat. Autos sind auf der Insel verboten und es gibt auch nur ein einziges Restaurant, das nur nach Vorbestellung Speisen serviert. Gerade deshalb jedoch lohnt sich ein Ausflug auf die “einsame” Insel. Am Playa de la Caleta lädt eine ruhige Bucht zum Schwimmen ein, vom 130 Meter hohen Vulkan Montana de Lobos genießt man einen tollen Ausblick und ein Besuch des Leuchtturms Faro de Martino sollte auch nicht fehlen.

Naturschutzgebiet Janida

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Das Naturschutzgebiet, das fast ausschließlich aus Felsen und Sand besteht, befindet sich im Süden der Insel und bietet zahlreichen Vögeln Schutz und Platz zum Nisten. Neben Nymphensittichen und Kranichen bekommt man hier mit ein bisschen Glück auch Marabus vor die Linse. Zudem haben sich wilde Esel, Salamander und Streifenhörnchen in dem Gebiet angesiedelt. Eine weitere Besonderheit sind die Salzwiesen. So werden große Teile des Naturschutzgebietes bei Flut vom Meer eingenommen, das die dort befindlichen Pflanzen, wie die Meerestraube, mit Feuchtigkeit versorgt. Auch der höchste Berg der Insel, der 807 Meter hohe Pico de la Zarza, befindet sich hier.

Antigua

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Das kleine Dorf im Landesinneren ist der am längsten besiedelte Ort der Insel. Bereits im 16. Jahrhundert lebten die ersten Menschen hier, weshalb das Dorf auch heute noch einige historische Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Das beliebteste Fotomotiv ist wohl eine alte Windmühle, in der heute ein Kunsthandwerksmuseum untergebracht ist. Zudem verhelfen auch die alten Herrenhäuser dem Dorf zu einer tollen Atmosphäre. Besonders schön anzusehen ist dabei eine Jugendstilvilla in blau-weiß, die um 1900 gebaut wurde.

Hotelempfehlungen

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