Stadt-Profil

Doha

Die Hauptstadt des Golfstaats Katar ist in den letzten Jahren um zahlreiche Sehenswürdigkeiten reicher und damit auch bei Reisenden beliebter geworden. Auch der Erfolg der staatseigenen Fluggesellschaft Qatar Airways hat nicht unwesentlich zum Anstieg der Touristenzahlen beigetragen. Das kleine Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt ist gerade einmal halb so groß wie das Bundesland Hessen und hat 2 Millionen Einwohner, von denen die meisten in Doha leben. In der Stadt, in der viel Wert Tradition und Kultur gelegt wird, gibt es auch am meisten zu entdecken, wie zum Beispiel das Museum of Islamic Art oder das Kulturzentrum Katara.

Beste Reisezeit und Klima

Das Wetter ist im ganzen Land recht einheitlich, wobei die Winter sehr mild und die Sommer äußerst heiß sind. Zwischen Juli und September klettert das Thermometer auf über 40 Grad, auch nachts kühlt es nicht ab. Dazu ist die Luftfeuchtigkeit oftmals sehr hoch, weshalb es nicht die ideale Zeit ist, um Doha zu besuchen. Im Winter genießt man hingegen angenehme Tagestemperaturen von 25 bis 30 Grad, was die Monate zum idealen Zeitraum machen, um der kalten Winterzeit in Europa zu entfliehen. Oktober bis März sind dabei am besten geeignet, um eine Reise nach Doha zu unternehmen.

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Sehenswürdigkeiten

Corniche

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Die sieben Kilometer lange Promenade entlang des Arabischen Golfs ist eines der Highlight der Stadt. Mit ihren Cafés und Restaurants lädt sie zum Flanieren ein und auch sonst gibt es an der Uferpromenade, die vom Sheraton Hotel im Norden bis zum Sharq Village & Spa Hotel im Süden reicht, einiges zu entdecken. So hat man von hier beispielsweise den besten Blick auf die Westbay, an der sich die gigantischen Wolkenkratzer der Stadt befinden. Wer noch näher an Doha Tower, Tornado Tower & Co. heran möchte, sollte sich eine Dhow, ein typisch arabisches Holzboot, mieten. Das ist nicht nur ein schönes Erlebnis, vom Meer ist der Blick auf die Skyline zudem atemberaubend. Eine weitere Sehenswürdigkeit entlang der Corniche ist die riesige Auster, die den Eingang zum Fischerhafen markiert. Sie steht für die Vergangenheit des Landes, als die Bevölkerung noch von der Perlentaucherei lebten. Die Grand Mosque von Doha befindet sich südlich der Corniche im Stadtteil Jubailat und ist mit ihren 93 Kuppeln ein beeindruckender Anblick. Der Zutritt ist allerdings nur für Moslems gestattet.

Museum of Islamic Art

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Auch das Museum of Islamic Art befindet sich an der Corniche und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Designer IM Pei, der auch den Louvre in Paris gestaltet hat, entwarf das Museum, welches die größte Sammlung islamischer Kunst der Welt beherbergt. Etwan 750 Exponate aus der ganzen Welt, wie Spanien, Syrien, der Türkei oder Ägypten befinden sich in den 18 Galerieräumen. Neben Keramiken aus dem 12. Jahrhundert, antiken Teppichen oder islamischen Mosaiken sind auch über 800 Manuskripte des Koran ausgestellt. Kostenlose Führungen durch das Museum gibt es jeden Donnerstag und Samstag um 14 Uhr, doch auch außerhalb dieser Zeiten kann das Museum gratis besucht werden. Es sollte allerdings auf angemessene Kleidung geachtet werden. Hier können die aktuellen Öffnungszeiten abgerufen werden.

MIA Park

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Der Park befindet sich direkt neben dem Museum of Islamic Art, ebenfalls an der Corniche. Highlight ist die 78 Meter hohe Stahlskultpur “7 sculptures”, die von Richard Serra entworfen wurde und als Symbol für die im Islam signifikante Zahl sieben steht. Ein Besuch des Parks lohnt sich besonders in der Winterzeit, wo jeden ersten Samstag zwischen 12 und 19 Uhr ein Basar stattfindet, auf dem Kunstwerke, Schmuck, Kleidung und Souvenirs verkauft werden. Für Kinder gibt es drei verschiedene Spielplätze sowie einen Tretboot- und Fahrradverleih.

Souq Waqif

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Der Basar befindet sich mitten in der Stadt, gegenüber der Corniche. Er ist der ideale Ort, um die katarische Kulture besser kennenzulernen, denn hier treffen sich abends viele Einheimische. Darüber hinaus wurde der Souq auch seinem historischen Original entsprechend nachgebaut, sodass man sich beim Feilschen um Kleidung, Teppiche, Gewürze, Gold, Parfums oder Souvenirs in den alten Orient zurückversetzt fühlt und es sich anschließend in einem der arabischen Teehäuser oder Restaurants gut gehen lassen kann. Eine Besonderheit des Basars ist der Falcon Souq, der sich hinter dem restlichen Teil des Souq Waqif befindet. Hier kann man arabischen Familien beim Kauf eines Falken über die Schulter blicken oder sich von den Verkäufern die anmutigen Tiere zeigen lassen. Selbst ein eigenes Krankenhaus für Falken befindet sich hier. Wer noch etwas weiter geht, gelangt im Anschluss zu den Stables, in denen zahlreiche arabische Hengste gehalten werden, die den Souq zu besonderen Anlässen auf Paraden und Vorführen beleben. Besuchen kann man den Souq täglich zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 16 und 22 Uhr.

Katara

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Auf über einer Million Quadratmeter erstreckt sich das neue Kulturzentrum der Stadt, das erst im Oktober 2012 eröffnet wurde. Zahlreiche Bauten im katarischen Stil, wie ein Amphitheater, ein Opernhaus, ein Theater ein Souk sowie Konzerthallen, Cafés und Restaurants laden insbesondere in den Abendstunden zu einem Besuch ein. Dann ist Katara bunt und geschäftig. Doch auch ein Besuch bei Tag lohnt sich, wenn die goldfarbene Moschee in der Sonne flimmert und man die liebevollen Details der blauen Friday Mosque ausmachen kann. Tagsüber hat zudem Katara Beach geöffnet, den man für umgerechnet ca. 20 Euro besuchen kann. Neben einem natürlichen Sandstrand auf 1,5 Kilometern Länge kann man hier zahlreiche Wassersportaktivitäten ausprobieren. Bikinis sind an diesem Strand nicht erlaubt, Frauen müssen daher einen Badeanzug sowie Shorts tragen.

Doha Pearl

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Die künstliche Insel befindet sich etwas 330 Meter von der Küste entfernt und besteht aus zahlreichen, luxuriösen Wohnungen und Jachthäfen. Aber auch Shoppingbegeisterte kommen auf der Insel auf ihre Kosten. In mediterraner Atmosphäre findet man Luxusmarken wie Hermès, Jimmy Choo oder Armani, die zum Geld ausgeben einladen. Doch auch die Insel an sich ist ein Besuch wert. So erinnert das Viertel “Qanat Quartiers” mit seinem ausgetüfelteten Kanalsystem stark an die Lagunenstadt Venedig und an der Riviera Arabia findet man Gebäude, die an Gegenden wie die Toskana, die Provence, Katalonien oder Andalusien erinnern. Für tropisches Feeling sorgen die neun kleineren Inseln im Osten des Projekts, die den Malediven nachempfunden wurden.

Sports City

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Sports City, oder Aspire Zone, wurde 2003 eröffnet und ist seither Schauplatz vieler sportlicher Highlights, wie den Asian Games im Jahr 2006 oder der asiatischen Fußballmeisterschaft 2011. Das Herz von Sports City bildet das Khalifa Stadium, in welches bis zu 20.000 Zuschauer passen. Zudem befindet sich mit dem Aspire Dome die größte Sporthalle der Welt mit 13 Sportfeldern in dem Stadtteil und das Hamad Aquatic Center bietet ein Olympiaschwimmbecken auf fünf Stockwerken. Sportbegeisterte können sich aber auch im Freien treffen, da es in dem angrenzenden, 88 Hektar großen Aspire Park unter anderem eine 2,8 Kilometer lange Joggingstrecke mit Gummibelag gibt. Das markanteste Gebäude von Sports City ist aber wohl der Aspire Tower, in dem sich das 5-Sterne-Hotel The Torch befindet. Das 318 Meter hohe Gebäude wurde in Form einer olympischen Fackel errichtet und wird nachts in den verschiedensten Farben beleuchtet. Für Shoppingliebhaber gibt es in Sports City mit der Villagio Mall zudem das beliebteste Einkaufszentrum des Landes, in welches jeden Tag 42.000 Besucher strömen. Die 125.000 m² wurden im venezianischen Stil errichtet, so kann man in der Mall beispielsweise auch eine Gondelfahrt auf einem 150 Meter langen Wasserkanal unternehmen.

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