Stadt-Profil

Brüssel

In Belgiens Hauptstadt werden zwei Sprachen gesprochen: Niederländisch und Französisch. Etwa 180.000 Einwohner leben in der Stadt, rund herum in der Region Brüssel sind zudem noch einmal etwa 1 Million Einwohner angesiedelt. In Brüssel residiert der König des Königreichs Belgien und auch der Hauptsitz der Europäischen Union sowie die NATO befinden sich hier. Neben hochrangiger Politik hat Brüssel jedoch noch viel mehr zu bieten. Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel der Grand Place, die Kathedrale Saint Michel oder der Triumphbogen. Darüber hinaus sind in der Stadt zahlreiche Häuser im Jugendstil zu finden und auch das Kulturangebot ist herausragend.

Beste Reisezeit und Klima

Brüssel befindet sich in Zentralbelgien und ist geprägt von kühlen Wintern und warmen, feuchten Sommern. In dieser Zeit hat es durchschnittlich 20 °C, wobei der Juli mit 23 °C der wärmste Monat des Jahres ist. Dafür regnet es aber auch an rund 17 Tagen des Monats. Kältester Monate ist der Januar mit durchschnittlich -1 °C.
Am schönsten für einen Besuch sind die Monate Mai bis September.

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Sehenswürdigkeiten

Grand Place

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Mitten im Herzen von Brüssel befindet sich der ausladende Platz, der von insgesamt 39 Gebäuden im Barockstil umgeben ist. Der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Platz stammte ursprünglich aus dem 11. Jahrhundert und wurde nach seiner Zerstörung im Jahr 1695 wieder aufgebaut. Besonders schön ist das Rathaus aus dem Jahr 1421, welches dienstags, mittwochs und samstags auch von innen besichtigt werden kann. Ein weiteres, bemerkenswertes Gebäude ist das Maison du Roi, in dem ehemals das französische Militär untergebracht war. Heute befindet sich hier ein Museum, in dem unter anderem kostbare Antiquitäten, Gemälde, Silberarbeiten und frühe Modelle der Stadt ausgestellt sind. Besucht werden kann das Museum von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr. Bei Nacht werden die Fassaden der Gebäude rund um den Platz atmosphärisch beleuchtet.

St. Michel et Gudule Kathedrale

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Die St. Gudule, wie die Kathedrale in Kurzform genannt wird, ist im Stil brabantischer Gotik errichtet worden, was leicht an den Spitzschnörkeln zu erkennen ist, die sich um Portale und Fenster ranken. Im Inneren vereint die Kathedrale, deren Bau im Jahr 1226 begann und sich über 200 Jahre hinzog, hingegen Elemente aus Barock und Renaissance, sowie zahlreiche Kunstwerke wie ein Gemälde der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies, dem Alabaster-Altar, bemerkenswerten Holzschnitzereien sowie bunten Glasfenster. Unter dem Altar befinden sich zudem die Überreste einer noch viel älteren Kirche, welche die letzte Ruhestätte der Herzöge von Brabant und der Habsburger Stadthalter ist. In den beiden Türmen von St. Gudule nisten im Frühjahr regelmäßig Falken, die man über eine Live-Kamera beobachten kann.

Nationalbasilika Sacre-Coeur

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In der Gemeinde Koekelberg befindet sich die Nationalbasilika des Heiligen Herzens, welche die fünftgrößte römisch-katholische Kirchen der Welt ist. Sie misst eine Gesamtlänge von 141 Metern und ist 107 Meter breit. Fertiggestellt wurde das Art-Deco-Stil-Gebäude im Jahr 1969, wobei bereits im Jahr 1905 mit dem Bau begonnen wurde, den König Leopold II. beauftragt hatte. Sehr schön ist der Blick von der Aussichtsplattform in 53 Metern Höhe. Wer mehr über religiöse Kunst erfahren möchte, sollte zudem dem Museum, das sich in der Kirche befindet, einen Besuch abstatten. Interessant ist auch das Museum der Schwarzen Schwestern, das sich den Cellitinnen widmet, die sich ab dem Spätmittelalter der Bekämpfung der Armut verschrieben haben. Wer im Anschluss an die Besichtigung hungrig ist, kann das Restaurant “Le Basilic” besuchen, das sich im Keller von Sacre-Coeur befindet.

Manneken Pis

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Der berühmteste Brüsseler, der auch le Petit Julien genannt wird, ist gerade einmal 61 Zentimeter hoch und beinahe 400 Jahre alt. Es handelt sich um die Bronzefigur Manneken Pis, die einen urinierenden Jungen darstellt. Dieser wurde bereits mehrmals entführt, weshalb es sich bei der heutigen Figur um eine Kopie aus dem Jahr 1965 handelt. Das Original soll im Maison du Roi aufbewahrt sein, allerdings wurde die Echtheit der Figur in Zweifel gestellt. Es wird vermutet, dass es sich um eine Kopie aus dem Jahr 1817 handelt, was derzeit noch untersucht wird. Eine Besonderheit sind die vielen Kostüme, die der kleine Junge bereits geschenkt bekommen hat und dieim Maison du Roi ausgestellt sind.

Atomium

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Anlässlich der Weltausstellung im Jahr 1958 wurde das Gebäude, das die Form eines Atoms hat, errichtet. Es besteht aus fünf Kugeln, in denen man Ausstellungen über Kunst und das Brüssel der 50er Jahre besuchen kann. Besonders schön ist zudem das Restaurant in der obersten Kugel, von dem man einen tollen Blick auf die Stadt genießt. Bemerkenswert ist auch das Lichtdesign, mit dem die Kugeln eindrucksvoll in Szene gesetzt werden. Es ist täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, aktuelle Informationen zu Ticketpreisen und Ausstellungsthemen finden sich hier.

Königliches Museum für Kunst und Geschichte

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Hierbei handelt es sich um eines der größten und best bestücktesten Museen der Welt. In insgesamt 140 Sälen sind Artefakte aus der Frühzeit bis ins 20. Jahrhundert ausgestellt. Das “Jubelparkmuseum” umfasst archäologische Ausstellungsstücke, Exponate aus der islamischen Welt, aus China und Korea sowie von präkolumbischen Kulturen, wie den Atzeken, den Inkas und den Mayas. Darüber hinaus ist aber auch dekorative, europäische Kunst zu finden, wie Steinskultpruen, romanische Kunst, Ausstellungsstücke aus der Zeit von Barock bis Gotik sowie neue Kunst und Art Deco. Leider sind aufgrund von Personalmangel immer wieder ganze Abteilungen geschlossen. Es macht daher Sinn, sich vor dem Besuch online darüber zu informieren, welche Artefakte besichtigt werden können.

Triumphbogen

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Der Triumphbogen befindet sich in dem 37 Hektar umfassenden Parc due Cinquantenaire, der auch Jubelpark genannt wird. Der 50 Meter hohe Bogen bildet dabei das Eingangstor zu der Parkanlage und wurde im Jahr 1880 anlässlich der 50-jährigen Unabhängigkeit Belgiens geplant. Fertiggestellt wurde er allerdings erst im Jahr 1905. Rechts und links neben dem Bogen befinden sich Ausstellungshallen, in denen das Autoworld Museum, das Musée Royal l’Armée und die Königlichen Museen für Kunst und Geschichte beherbergt sind.

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