Destinations-Profil

Bahrain

Das Königreich befindet sich am Arabischen Golf und besteht aus insgesamt 33 Inseln. Hauptstadt des winzigen Landes, das gerade einmal 750 km² umfasst, ist Manama. Die 160.000-Einwohner-Stadt befindet sich auf der Hauptinsel Bahrain, die über eine 25 Kilometer lange Brücke mit Saudi Arabien verbunden ist. Die Insel ist fast vollständig von Wüste bedeckt, an den Küsten trifft man aber auch auf Salzsümpfe und Karstquellen. Die höchste Erhebung, der 135 Meter hohe Jebel ad-Duchan, befindet sich im Landesinneren. Besiedelt sind die Inseln von Bahrain vermutlich bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. Es wird vermutet, dass sich hier das Reich Dilmun befand.

Beste Reisezeit und Klima

Das Wüstenklima in Bahrain führt zu warmen Temperaturen mit einer ganzjährig hohen Luftfeuchtigkeit. In den Sommermonaten klettert das Thermometer regelmäßig über die 40 °C-Marke, wobei es nachts kaum abkühlt. Eine Reise zwischen Mai und September ist daher nicht zu empfehlen. Deutlich schöner ist es in den Wintermonaten zwischen November und April, wenn die Höchstwerte 25 °C betragen. Auch im Winter fällt in Bahrain übrigens kein nennenswerter Niederschlag. Regen kommt nur an wenigen Tagen im Jahr vom Himmel und die Wolken verziehen sich nach ein paar Minuten wieder. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass man nicht während des Ramadans oder der anschließenden Eid-Feiertage nach Bahrain reist, da die Aktivitäten während dieser Zeit stark eingeschränkt sein können bzw. es kaum möglich ist, ein Zimmer zu finden.

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Sehenswürdigkeiten

Altstadt von Manama

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Die Altstadt von Manama beherbergt zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, was die modernen Wolkenkratzer, die sich rund um das Zentrum befinden, auf den ersten Blick nicht vermuten lassen. In dem Gassengewirr, das man durch ein schönes Stadttor betritt, kann man aber heute noch zahlreiche traditionelle arabische Häuser bewundern, deren Windtürme bereits vor Jahrhunderten für eine angenehme Kühlung sorgten. Besonders sehenswert ist das Al-Jasra Haus, das aus dem Jahr 1907 stammt und inzwischen restauriert und in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde. Bekannt ist es vor allem als Geburtshaus des Scheichs Isa bin Sulman al-Khalifa, der 1933 in dem Haus das Licht der Welt erblickte, sowie als Meisterwerk der islamischen Baukunst. Ein weiteres Highlight ist das Siyadi Haus, das aus dem frühen 19. Jahrhundert stammt und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die dazugehörige Siyadi Moschee stammt aus dem Jahr 1865. Nicht verpassen sollte man einen Besuch des Souks, wie die quirligen Basare in Arabien genannt werden. Neben Gewürzen und Tüchern gibt es mit dem Gold Souk auch einen Teil, auf dem nur Schmuckstücke aus dem kostbaren Edelmetall verkauft werden.

Barbar-Tempel

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Erst im Jahr 1954 wurde dieser historische Tempel entdeckt, ausgegraben ist er seit 1983. Es handelt sich um eines der wichtigsten Artefakte der Dilmun-Kultur. Der älteste Teil des Tempels stammt aus der Zeit um 2250 v. Chr., zudem wurden die Überreste zweier weiterer Tempel entdeckt, die nur geringfügig jünger sind. Heute sind leider nur noch Ruinen des Komplexes erhalten, dennoch ist ein Besuch lohnenswert. Der Tempelkomplex befindet sich in der Nähe des gleichnamigen Dorfes Barbar an der Nordküste von Bahrain.

Festung Qalat-al-Bahrain

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Die Portugiesische Festung aus dem 16. Jahrhundert, die sich in der Nähe des Perlenfischerdorfes Budaiya befindet, kann von der Hauptstadt Manama in kurzer Zeit erreicht werden. Bereits seit dem Jahr 2800 v. Chr. war die Gegend um die Festung besiedelt. Bei Ausgrabungen in unmittelbarer Nähe wurden sieben weitere Relikte der Vergangenheit gefunden. Dazu zählen auch die Ruinen von zwei weiteren Festungen, die deutlich älter sind. In einem Museum erfährt man mehr über das Fort und sieht zudem Artefakte der Dilmun-Kultur, die bis zu 5000 Jahre alt sind. Besuchen kann man Qalat-al-Bahrain täglich zwischen 8 und 20 Uhr.

Moschee in Suk al Khamis

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Es wird angenommen, dass es sich dabei um die erste Moschee in Bahrain handelt. Errichtet wurde die Khamis Moschee, wie sie auch genannt wurde, bereits im 7. Jahrhundert. Damit ist sie eine der ältesten Moscheen der arabischen Halbinsel. Über die Jahre wurde sie zwei Mal restauriert, die Minarette stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Heute kann man zum Beispiel noch eine frühe Gebetshalle aus dem 14. Jahrhundert besichtigen, die von Holzsäulen getragen wird. Geöffnet hat die Moschee von Sonntag bis Mittwoch zwischen 7 und 14 Uhr sowie Donnerstag und Samstag zwischen 9 und 18 Uhr. Freitags ist sie zwischen 15 und 18 Uhr für Besucher geöffnet. Bei einer Besichtigung der Moschee sollte man auf angemessene Kleidung achten.

Saar

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In der Nähe des Dörfchens Saar wurde eine Siedlung aus der Zeit zwischen 2300 und 1700 v. Chr. entdeckt, deren Überreste heute noch besichtigt werden können. Auf 2,5 Hektar befand sich der Ort, der erst ab 1984 ausgegraben wurde. Neben Wohnhäusern gab es im Zentrum der Siedlung auch einen kleinen Tempel. Zudem wurden Artefakte, wie Werkzeuge und Keramiken, aus der Zeit gefunden.

Al Areen Wildlife Park

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Auf 10 km² erstreckt sich dieser Wildpark, der sich ganz der einheimischen Tierwelt widmet. Im Südwesten der Hauptinsel gelegen, hat man die Chance seltene Oryx-Antilopen, Gazellen, Kamele, arabische Leoparden und Wölfe, Hyänen, Luchse und zahlreiche Vögel zu Gesicht zu bekommen. Geöffnet hat der Park von Samstag bis Donnerstag zwischen 9 und 16 Uhr, freitags öffnet er erst um 14 Uhr. Hier gibt es weitere Informationen zu den Eintrittspreisen und zum Park selbst.

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