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Klaserie Sands River Camp – Luxuriöse All Inclusive Privatlodge am Rande des Krüger Parks

Mitte Dezember hatten wir die Gelegenheit, auf einer Südafrika Reise das “Klaserie Sands River Camp” näher unter die Lupe zu nehmen und waren begeistert. Wenn Sie auf der Suche nach einer bezahlbaren, familären Lodge der Oberklasse sind, die dazu noch Umwelt groß schreibt, dann sind Sie hier genau an der richtigen Adresse. Erstklassige Safari Guides erwarten Sie ebenfalls…

 

Lage und Anreise

Das Klaserie Sands River Camp befindet sich im “The Klaserie Private Nature Reserve” im westlichen Teil des Greater Krüger Parks.

Anreisen können Sie wahlweise zum Flughafen von Johannesburg (JNB), oder von dort aus noch weiter nach Hoedspruit (HDS). Mietwagen sind an beiden Flughäfen sehr günstig zu bekommen, einen Mittelklassewagen gibt es schon ab 30 Euro am Tag inklusive Versicherungen.

Von Johannesburg: Von Johannesburg aus liegt das Camp knapp 500 Kilometer entfernt, mit dem Mietwagen ist die Strecke an einem Tag zu schaffen, sofern Sie morgens starten. Dennoch empfehlen wir Ihnen eine Zwischenübernachtung in Graskop oder White River, denn nicht nur entzerrt das die zu fahrende Strecke, sondern es gibt in der Gegend entlang der Panorama Route auch viele Sehenswürdigkeiten wie Wasserfälle oder Canyons. Somit beträgt die Fahrtzeit dann etwa zweimal vier Stunden.

Von Hoedspruit: Wenn Sie sich für einen Inlandsflug nach Hoedspruit entscheiden, dann können Sie auch von dort mit dem eigenen Mietwagen weiterfahren. Allerdings sind es von Hoedspruit nur noch etwa 90 Minuten, sodass je nach Aufenthaltsdauer auch ein preiswerter Privattransfer in Erwägung gezogen werden kann. Das gilt inbesondere dann, wenn Sie sich nicht zutrauen, allein mit dem Mietwagen über die unbefestigte Piste zum Camp zu fahren.

Beachten Sie, dass Sie innerhalb des Krüger Parks nicht schneller als 50 km/h auf befestigten sowie 30km/h auf unbefestigten Strecken fahren dürfen bzw. können. Daher dauern die letzten 40 Kilometer etwa eineinhalb Stunden. Das letzte Teilstück der Zufahrtstraße ist unbefestigt, aber auch ohne Allradantrieb befahrbar. Allgemein sind in Südafrika besonders in der Gegend zwischen Johannesburg und Krüger Park die Straßen aber sehr gut ausgebaut, sodass einem Mietwagen nichts im Wege stehen sollte. Planen Sie allerdings so, dass Sie spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang am Camp sind.

Hier sehen Sie die zu fahrende Route ab Hoedspruit Airport bzw. dem ersten zu passierenden Gate von außerhalb kommend:

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Das Camp

Das Wort Camp ist eigentlich nicht ganz treffend, denn Sie finden bei Ankunft eine wirklich ansprechend gestaltete Einfahrt und eine luxuriöse Lodge vor:

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Im Hauptgebäude befinden sich das Restaurant, die Bar, sowie der Pool und die große Veranda, allesamt mit hervorragendem Ausblick auf das Flussbett und das Wasserloch. Alles ist sehr offen gestaltet, sodass man sich tatsächlich mitten im Geschehen befindet, aber dennoch ohne gefährdet zu sein, weil alles im Vergleich zum Flussbett etwa drei Meter höher liegt.

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Der Tsiri River führt zwar nur an sehr wenigen Tagen im Jahr nach starken Regenfällen Wasser, da die Haupt-Zufahrt zum Camp durch das Flussbett führt, ist die Trockenheit desselben allerdings sehr praktisch.
Direkt am gegenüberliegenden Ufer jedoch befindet sich ein Wasserloch, welches nahezu täglich insbesondere von Elefanten, Büffeln und Nashörnern, aber auch Antilopen, Gnus oder Affen aufgesucht wird:

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Auch bei Nacht ist die gesamte Anlage sehr schön illuminiert und aufgrund der Abgeschiedenheit können Sie einen beeindruckenden Sternenhimmel genießen…

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Die Suiten

Die vier Suiten des Resorts sind entlang des Flussbetts gelegen, jeweils mit eigener Terrasse und Liegestühlen. Vom Bett aus hat man je nach Zimmer einen ebenso guten Ausblick wie von der Terrasse. Am besten gelegen in Bezug auf das Wasserloch ist die Family Suite, in welcher wir wohnten, Sie sehen hier den Ausblick bei Tag und bei Nacht:

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Doch auch die anderen drei Suiten bieten eine Terrasse direkt über dem Flussbett:

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Sie können in allen Suiten auch beim Duschen den Ausblick genießen. Besonders praktisch sind zudem die Türkonstruktionen. So kann man nachts die Türen komplett offen lassen, ohne dabei Tiere ins Zimmer zu lassen. Und für den Fall, dass sich doch mal eine Mücke ins Zimmer verirrt, ist auch ein Moskito-Netz über dem Bett angebracht. Somit gibt es also tatsächlich keinen Grund zur Sorge.

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Insgesamt kann man das Design als einen gelungenen Spagat zwischen modern und rustikal-afrikanisch beschreiben.

Die Zimmer werden zweimal am Tag hergerichtet, jeweils während der Game Drives morgens und abends, und haben in puncto Sauberkeit gut gefallen.

Die Preise liegen für alle Suiten bei ca. 600 Euro pro Nacht inklusive sämtlicher Verpflegung und Aktivitäten für zwei Personen. Das ist für ein Camp dieses Niveaus im Krüger Park tatsächlich sehr fair.

 

Aktivitäten / Safaris

Täglich werden zwei Game Drives angeboten, diese sind im Übernachtungspreis inkludiert. Morgens um fünf Uhr sowie nachmittags um 16 Uhr (je nach Jahreszeit) fahren alle gemeinsam mit einem offenen Landrover oder Toyota Landcruiser los, nach zwei bis vier Stunden (je nach Sichtungen) geht es zum Camp zurück.

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Da das Camp in einer eher weniger frequentierten Gegend liegt, sieht man auf den Game Drives außerdem fast nie andere Fahrzeuge, was für die südliche Hälfte des Krüger Parks wirklich außergewöhnlich ist.

Einige Highlights der Game Drives möchten wir Ihnen hier präsentieren:

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Elefantenherde auf dem Weg zum Wasserloch:

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Ein Löwe samt Beute (Büffel):

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Beim Essen:

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Morgenkaffee:

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Sonnenuntergang von einem Aussichtspunkt:

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Verpflegung

Nach der morgendlichen Tour wird das Frühstück serviert, gegen 14:30 Uhr das Mittagessen, und nach der Abendsafari dann das Dinner. Somit ist der Tagesablauf an die Game Drives angepasst. Sämtliche Verpflegung ist (mit Ausnahme einiger Whiskys) ebenfalls im Übernachtungspreis inbegriffen, das Setting zum Essen ist sehr abwechslungsreich und wurde jeden Tag anders gestaltet.

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Umweltbewusstsein und mehr

Eine weitere Thematik, der wir einen separaten Abschnitt widmen wollen, ist das stark ausgeprägte Bewusstsein für die Umwelt, insbesondere die Tierwelt, welches im Camp verbreitet ist, denn das hat uns sehr gut gefallen. An einigen Beispielen wird das besonders deutlich, denn diese Dinge werden von anderen Camps in der Regel nicht so gehandhabt.

  • Zum einen werden auf die Game Drives generell keine Gewehre o. Ä. mitgenommen, denn die Gäste kommen, um die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen, nicht, um sie zu verletzen. Die Guides sind sehr erfahren und wissen sich im Fall der Fälle durch andere Taktiken zu helfen.
  • Weiterhin werden keine sogenannten “Distress Calls” verübt, also elektronische Simulationen leidender Tiere, welche dann Raubtiere zu den Besuchern locken sollen, was bei häufiger Wiederholung deren Jagdverhalten stört.
  • Auf Nachtfahrten wird nur auf Tiere geleuchtet, deren Augen dies nicht als störend empfinden.

Darüber hinaus fielen auch andere Dinge ins Auge, wie etwa die Angestellten, welche allesamt aus lokalen Dörfern stammen, oder der generelle Verzicht auf Plastikflaschen im Camp.
All das läuft zusammen unter dem Motto “Make a difference”.

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Fazit

Die Exklusivität des Klaserie Sands River Camps ist schwer zu überbieten. Maximal zehn Gäste finden in den vier verschiedenen Suiten Platz, dementsprechend familiär ist die Atmosphäre.

Der Ausblick von sämtlichen Orten der Anlage auf das Flussbett und das Wasserloch ist sehr charakteristisch und es kommen tatsächlich recht häufig Tiere vorbei.

Erwähnenswert ist die Freundlichkeit sämtlicher Mitarbeiter, von denen es übrigens zu jeder Zeit mehr gibt, als Gäste im Resort sind. Außerdem zeigten sich die Game Drive Führer als äußerst fachkundig, sie konnten wirklich jede Frage beantworten und boten viel interessantes Hintergrundwissen an.
Hinzu kommt das erwähnte Eco-Mindset und die Unterstützung der lokalen Wirtschaft.

Um die lockere und nette Atmosphäre im Camp unter den Gästen und zu den Mitarbeitern vollkommen genießen zu können, sollten Sie sich am besten auf Englisch verständigen können.

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